Iran will Ursache des Zwischenfalls in Natans vorerst geheim halten

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    Ein Industrieschuppen nahe dem Atomkraftwerk in Natans ist abgebrannt. Zu der Ursache möchte sich dir Iranische Regierung vorerst nicht äussern.

    Atomanlage Natan
    Die Atomanlage Natan im Iran. (Archivbild) - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ausserhalb der Atomanlage in Natans kam es zu einem Feuer.
    • Die Ursache hält die iranische Regierung noch geheim.
    • Verschiedene Theorien sind zum Vorfall entstanden.

    Der Iran will die Ursache des Zwischenfalls in der Atomanlage Natans vorerst geheim halten. «Die Ursache wurde nach gründlichen Untersuchungen festgestellt. Aus sicherheitstechnischen Erwägungen werden die Ergebnisse erst zu gegebener Zeit bekanntgegeben.» Das sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats am Freitag.

    Die Schäden seien jedoch begrenzt, da sich in dem abgebrannten Industrieschuppen kein nukleares Material befand. So Sprecher Kejvan Chosrawi laut Nachrichtenagentur «Isna». 

    Feuer hatte keine Auswirkung auf Atomanlage

    Nach Angaben der iranischen Atomorganisation (AEOI) und des Gouverneurs der Stadt Natans war am Donnerstag in einem Industrieschuppen ausserhalb der Atomanlage Feuer ausgebrochen. Der  Brand habe zwar Schäden angerichtet, hatte jedoch keine Auswirkungen auf die Arbeit in der Atomanlage selbst.

    Buschehr
    Das iranische Kernkraftwerk in Buschehr. - keystone

    In der Atomanlage Natans in Zentraliran werden sowohl Uran angereichert als auch neue Zentrifugen getestet. Daher gab es diverse Spekulationen darüber, was am Donnerstag wirklich in der Anlage vorgefallen war. Nach Einschätzung von Beobachtern wurde die AnlageZiel einer Cyberattacke. Alternativ sei es bei den Tests der neuen Zentrifugen zu einer Explosion gekommen.

    Seit Jahren gibt es internationalen Streit zum Umgang mit dem Iran und über ein langwierig ausgehandeltes Atomabkommen. Darin hatte das Land stärkere Kontrollen seiner Atomwaffenaktivitäten erlaubt und im Gegenzug Erleichterungen bei internationalen Wirtschaftssanktionen bekommen. Die USA hatten sich 2018 aus dem Abkommen zurückgezogen.

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