Iran: Drei Tote nach Protesten in der Provinz Kurdistan

    Keystone-SDA
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    Nach Protesten im Iran haben die Behörden erste Tote gemeldet. In der Provinz Kurdistan seien drei Personen getötet worden, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. Zwei Menschen seien durch eine Militärwaffe getötet worden, der Tod einer dritten Person wurde als «verdächtig» bezeichnet. Der Waffentyp werde nicht von Sicherheitskräften verwendet, sagte der Gouverneur der Provinz laut Tasnim. Die genauen Umstände waren zunächst unklar.

    Auf diesem Bild vom Montag, 19. September 2022, brennt ein Polizeimotorrad während eines Protests gegen den Tod einer jungen Frau. Foto: Uncredited/AP/dpa
    Auf diesem Bild vom Montag, 19. September 2022, brennt ein Polizeimotorrad während eines Protests gegen den Tod einer jungen Frau. Foto: Uncredited/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Uncredited

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini im Polizeigewahrsam hatte landesweit Trauer und Empörung ausgelöst.

    Im Iran gingen am Montag Tausende Menschen auf die Strassen. Dabei kam es auch zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

    Die junge Frau war am vergangenen Dienstag von der Sittenpolizei wegen ihres «unislamischen Outfits» festgenommen worden. Was genau danach geschah ist unklar, jedenfalls fiel Amini ins Koma und starb am Freitag in einem Krankenhaus. Kritiker werfen der Moralpolizei vor, Gewalt angewendet zu haben. Die Polizei weist die Vorwürfe entschieden zurück. Die Regierung ordnete eine Untersuchung an.

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