Irak und Syrien droht schlimmer Wassermangel

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

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    Im Irak und in Syrien stehen Millionen Menschen davor, den Zugang zum Wasser zu verlieren. Hilfsorganisationen fordern Unterstützung.

    irak
    Eine Person am Tigris im Irak. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Irak und in Syrien bedroht ein Wassermangel viele Millionen Menschen.
    • Die Menschen könnten den Zugang zu Wasser, Strom und Lebensmitteln verlieren.
    • Die Gefahr gilt besonders für vom Wasser des Euphrat und Tigris abhängige Personen.

    Mehrere Millionen Menschen Im Irak und in Syrien werden von einem Wassermangel bedroht. Die hohen Temperaturen und wenig Regen könnten bald auch den Zugang zu Lebensmitteln und Strom verwehren. Dadurch werden wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Krankenhäuser beeinträchtigt.

    Im Irak betrifft die Gefahr demnach über sieben Millionen Menschen an den Flüssen Euphrat und Tigris. In Syrien sind rund fünf Millionen vom Wasser des Euphrats abhängig, erklären verschiedene Hilfsorganisationen am Montag. Das berichten die Nachrichtenagentur AP und «bluewin.ch».

    Laut Carsten Hansen, Regionaldirektor des Norwegischen Flüchtlingsrats, werde die Situation bald zu einer beispiellosen Katastrophe. Diese werde zu weiteren Vertreibungen führen.

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