Huthi

    Huthi greifen erneut Frachter im Roten Meer an

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Jemen,

    Huthi-Rebellen greifen wieder ein Frachtschiff im Roten Meer an und verursachen «katastrophale» Schäden.

    huthi
    Seit Ausbruch des Gaza-Krieges greifen Huthi-Rebellen immer wieder Schiffe mit angeblich israelischer Verbindung im Roten Meer an. (Archivbild) - Sayed Hassan/dpa

    Die militant-islamistischen Huthi im Jemen haben nach eigenen Angaben erneut einen Frachter im Roten Meer angegriffen. Das Schiff habe «katastrophale» Schäden erlitten, erklärte die Miliz am Montagmorgen. Laut Huthi soll es sich um das in Grossbritannien registrierte Schiff «Rubymar» handeln. Es fährt nach Angaben des Tracking-Dienstes Vesselfinder unter der Flagge von Belize.

    Die zur britischen Marine gehörende Behörde UKMTO teilte am Montag mit, dass ein Schiff in der Meerenge Bab al-Mandab angegriffen worden sei. Die Besatzung sei in Sicherheit, die Crew habe das Schiff verlassen. Der Zeitpunkt des Vorfalls wird mit Sonntagabend (Ortszeit) angegeben.

    Die Huthi-Miliz aus dem Jemen greift seit November immer wieder Schiffe im Roten Meer an. Für den Welthandel gilt das Rote Meer als einer der wichtigsten Schifffahrtswege, weil es das Mittelmeer über den Suezkanal in Ägypten mit dem Indischen Ozean verbindet.

    Auswirkungen auf Weltwirtschaft und Politik

    Die Huthi-Miliz will mit dem Beschuss von Handelsschiffen ein Ende der israelischen Angriffe im Gazastreifen erzwingen, die auf das beispiellose Massaker der islamistischen Hamas in Israel am 7. Oktober folgten. Die Angriffe haben mittlerweile erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die USA und Grossbritannien greifen deswegen direkt Stellungen der Huthi im Jemen an.

    Die Aussenminister der EU-Staaten haben am Montag in Brüssel zugleich den Beginn des neuen Militäreinsatzes zur Sicherung der Handelsschifffahrt in der Region beschlossen.

    Der Plan für die Operation «Aspides» sieht vor, europäische Kriegsschiffe ins Rote Meer und in benachbarte Seegebiete zu schicken, um Handelsschiffe vor solchen Angriffen zu schützen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    41 Interaktionen
    Frachtschiffe sichern

    MEHR IN NEWS

    Lula und Bolsonaro-Sohn müssen in Stichwahl.
    Wahl in Brasilien
    flydubai copilot
    74 Interaktionen
    Passagier berichtet
    19 Interaktionen
    Zu viele Anfragen
    Brasilien Wahl
    35 Interaktionen
    Brasilien-Wahl

    MEHR HUTHI

    MEHR AUS JEMEN

    Huthi
    2 Interaktionen
    Aden
    2 Interaktionen
    Sana
    2 Interaktionen
    Sanaa
    Meerenge
    1 Interaktionen
    Meerenge