Helmand: Fünf Tote bei Selbstmordanschlag in Südafghanistan
In der südafghanischen Provinz Helmand kamen bei einem Selbstmordanschlag fünf Menschen ums Leben. Weitere zehn Personen wurden verletzt.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Samstag sprengte sich ein Mann in Südafghanistan in die Luft und nahm fünf Menschen das Leben.
- Die Opfer waren überwiegend zivile Personen.
- Helmand gilt als Hochburg der Taliban.
Bei einem Selbstmordanschlag in der südafghanischen Provinz Helmand sind fünf Menschen getötet und zehn verletzt worden. Die Autobombe explodierte nahe einem Stützpunkt der afghanischen Armee im Distrikt Nad Ali, wie die Provinzregierung am Samstag mitteilte. Die Opfer waren überwiegend zivile Passanten. Unter den Toten war auch ein afghanischer Soldat, zu den Verletzten zählten drei Sicherheitsleute. Erkenntnisse über den Urheber der Tat lagen zunächst nicht vor.
Helmand ist eine Hochburg der Taliban, in der es fast täglich Gefechte zwischen den Islamisten und Regierungstruppen gibt. Am Mittwoch hatten die Taliban ihre jährliche Offensive begonnen. Bis einschliesslich Donnerstag wurden dabei in fünf Provinzen bereits 24 Menschen getötet.












