Haus in Görlitz eingestürzt - Such nach Vermissten
Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses im ostdeutschen Görlitz suchen Einsatzkräfte nach drei Vermissten. Das Haus war am frühen Montagabend eingestürzt. Die genaue Ursache stehe noch nicht fest, sagte Oberbürgermeister Octavian Ursu. Aber es sieht nach einer Gasexplosion aus.

Die Suche nach den Vermissten habe absolute Priorität. «Es war eine lange und herausfordernde Nacht. Die Lebensrettung steht an erster Stelle», sagte Ursu weiter. Insgesamt waren 140 Einsatzkräfte am Unglücksort.
Vermisst werden noch zwei rumänische Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren und ein Mann mit bulgarischer und deutscher Staatsangehörigkeit im Alter von 48 Jahren. Zwei der ursprünglich fünf Vermissten waren kurz nach Mitternacht aufgetaucht – die beiden Feriengäste waren noch auf der Anreise. Görlitz liegt an der Grenze zu Polen.
Nach Polizeiangaben vom Morgen tritt noch immer Gas aus: Die Gefahr sei noch nicht gebannt.
Nach dem Zusammensturz des Gebäudes unweit des Görlitzer Bahnhofs war die Unfallstelle zunächst weiträumig evakuiert und abgesperrt worden. In dem eingestürzten Haus befanden sich nach Angaben der Polizei Miet- und Ferienwohnungen.










