Grubenunglück in Sambia: Erdrutsch begräbt etwa 30 Bergleute

    DPA
    DPA

    Sambia,

    Nach heftigen Regenfällen stürzt eine Mine in Sambia ein, dutzende Bergleute werden verschüttet.

    Ein Erdrutsch nach schweren Regenfällen hat in Sambia zum Einsturz einer Mine geführt.
    Ein Erdrutsch nach schweren Regenfällen hat in Sambia zum Einsturz einer Mine geführt. - STR/AP

    Ein Erdrutsch nach schweren Regenfällen hat in Sambia zum Einsturz einer Mine geführt. Die Rettungsarbeiten zur Bergung von etwa 30 verschütteten Bergleuten gestalten sich schwierig. Nach einem Grubenunglück in Chingola im Kupfergürtel von Sambia sind vermutlich etwa 30 Bergleute eingeschlossen oder verschüttet worden.

    Es wird befürchtet, dass sie in der Mine ertrunken sind. «Unsere Gebete sind mit den Familien der Toten», sagte der sambische Präsident Hakainde Hichilema, der den Rettungskräften für ihren Einsatz an der Unglücksstelle dankte. Dem Grubeneinsturz am Freitag waren schwere Regenfälle vorausgegangen.

    Rettungsaktion und Untersuchungen laufen

    Der Bergbauminister des Landes im südlichen Afrika, Elisha Matambo, informierte sich vor Ort über die Rettungsarbeiten. Er kündigte eine Stellungnahme an, wenn alle Opfer geborgen seien. Unbestätigten Berichten zufolge könnte es sogar mehr als 40 Tote geben.

    Innenminister Jack Mwiimbu hatte am Freitag von mehr als 30 Verschütteten gesprochen; am Sonntag war von 31 Namen vermisster Bergleute die Rede, die bisher bekannt seien. Bei dem Tagebau handelt es sich um eine illegale Grube, in der ohne Lizenz gearbeitet wird – Angaben über die Zahl der dort Arbeitenden gibt es daher nicht.

    Weiterlesen

    sambia
    Lastwagen-Crash

    MEHR IN NEWS

    2 Interaktionen
    Washington/West Palm Beach
    michael mann
    Los Angeles
    florida
    In Florida
    4 Interaktionen
    Anchorage

    MEHR AUS SAMBIA

    sambia
    Hochverrats-Vorwürfe
    Sambia Präsident Hakainde Hichilema
    Hakainde Hichilema
    2 Interaktionen
    Lusaka