Regierung

    Gaza-Deal: Druck auf Israels Regierung wächst

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    Israel,

    Zeit für einen Gaza-Deal? Der Druck auf Israels Regierung wächst, denn eine 60-tägige Waffenruhe im Gazastreifen rückt in greifbare Nähe.

    Netanjahu hatte bis zum Ablauf einer sechswöchigen Frist noch versucht, eine Regierung vor allem rechter und religiöser Parteien zu bilden. Foto: Ilia Yefimovich
    Netanjahu steht unter Druck. - dpa-infocom GmbH

    Israels Regierung steht unter massivem internationalen Druck, einem neuen Gaza-Deal zuzustimmen. US-Präsident Donald Trump verkündete, Israel habe einem aktualisierten Vorschlag für eine 60-tägige Waffenruhe im Gazastreifen zugestimmt, wie «Tagesschau» berichtet.

    Während dieser Waffenruhe wollen die USA mit allen Parteien zusammenarbeiten, um den Krieg zu beenden. Trump forderte die Hamas auf, den Deal anzunehmen.

    Sie warnte, dass sich die Lage sonst weiter verschärfen werde, wie das «Handelsblatt» meldet. Ein Treffen zwischen Trump und Israels Premierminister Netanjahu ist für die kommende Woche in Washington geplant.

    Wachsende internationale Erwartungen

    Die Verhandlungen über die Waffenruhe laufen bereits seit Monaten. Laut «Jüdische Allgemeine» wächst der Druck auf Netanjahu auch aus den eigenen Reihen.

    netanjahu
    Netanjahu steht in der Kitik. - keystone

    Die USA machen deutlich, dass ein Waffenstillstand und ein Geiselabkommen jetzt Priorität haben.

    Katar und Ägypten haben sich als Vermittler positioniert. Sie sollen den «endgültigen Vorschlag» an die Hamas überbringen, berichtet die «Tagesschau». Noch gibt es keine Anzeichen, dass die Hamas den Bedingungen zustimmen wird.

    Zentrale Hürden für den Gaza-Deal

    Ein Knackpunkt bleibt die Forderung der Hamas nach einer Garantie, dass die Waffenruhe zu einem dauerhaften Kriegsende führt. Experten sehen darin das grösste Hindernis für einen schnellen Abschluss, wie «Zeit Online» berichtet.

    Denkst du, es wird bald Frieden in Gaza geben?

    Israelische Quellen betonen, dass ohne Fortschritte bei den Geiselverhandlungen das Militär seine Einsätze in Gaza ausweiten könnte.

    Katar übt laut «Jüdische Allgemeine» Druck auf die Hamas aus, Kompromissbereitschaft zu zeigen. Die Autorität zur Zustimmung liegt jedoch bei den Hamas-Führern im Gazastreifen selbst.

    Kommentare

    User #4433 (nicht angemeldet)

    wo wächst er denn?

    User #4855 (nicht angemeldet)

    Entweder wollen alle Frieden, dann setzen sie sich an einen runden Tisch und reden miteinander, oder sie bekämpfen sich weiter. Jeder muss Kompromisse eingehen und endlich den andern akzeptieren.

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