Israel greift im Libanon an – Auto explodiert

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    Bei einem israelischen Luftangriff nahe Beirut wurde ein mutmasslicher Waffenhändler der iranischen Revolutionsgarden getötet.

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    Israel greift im Libanon Ziele an. (Archivbild) - keystone

    Die israelische Luftwaffe hat erneut im Libanon angegriffen und dabei ein Auto im Berufsverkehr nahe Beirut zur Explosion gebracht. Eine dpa-Reporterin berichtete heute vom Einschlag zweier Raketen auf einer Schnellstrasse südlich von Beirut, als dort viele Autos unterwegs waren.

    Das ausgebrannte Autowrack habe kurz darauf dampfend am Strassenrand gestanden. Dem Gesundheitsministerium zufolge wurden ein Mensch getötet und drei weitere verletzt.

    Das israelische Militär teilte mit, nahe Beirut einen «Terroristen» getötet zu haben, der im Auftrag der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden gearbeitet habe. Er soll demnach für die Auslandseinheit der Elitestreitmacht des Irans Waffen geschmuggelt haben und für Terroranschläge gegen israelische Zivilisten und Soldaten verantwortlich gewesen sein.

    Gefährliche Spannungen trotz Waffenruhe

    Israel und die libanesische Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist, hatten sich im November vergangenen Jahres nach mehr als einjährigem gegenseitigen Beschuss auf eine Waffenruhe geeinigt.

    Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass sich die Hisbollah-Miliz hinter den Litani-Fluss etwa 30 Kilometer nördlich der israelisch-libanesischen Grenze zurückzieht.

    Das israelische Militär greift dennoch nahezu täglich in seinem Nachbarland an, allerdings meist in Dörfern im Süden und Osten des Landes. Ein Angriff in so starkem Verkehr so nahe an der Hauptstadt ist ungewöhnlich.

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