G7-Gesundheitsminister wollen künftige Pandemien gemeinsam abwehren

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    Grossbritannien,

    Die G7 wollen zur Abwehr künftiger Pandemien enger zusammenarbeiten.

    So richtig einig sind sich die G7-Staaten nicht.
    So richtig einig sind sich die G7-Staaten nicht. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die G7 haben beschlossen, künftig eher zusammenzuarbeiten.
    • Dies im Zusammenhang mit Pandemien.

    Die G7 wollen zur Abwehr künftiger Pandemien enger zusammenarbeiten.

    «Wir müssen sicherstellen, dass wir im Inland besser auf zukünftige Bedrohungen der Gesundheitssicherheit vorbereitet sind und dass wir die diesbezüglichen Bemühungen anderer Länder unterstützen und daraus lernen», betonten die G7-Gesundheitsminister am Freitag zum Abschluss ihrer zweitägigen Beratungen in Oxford.

    Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, es sollten Strukturen aufgebaut werden, mit denen eine schnellere und effektivere Reaktion möglich ist. «Durch gemeinsame Anstrengungen von Staaten, Wissenschaft und Industrie soll es im Falle einer nächsten Pandemie gelingen, dass bereits nach 100 Tagen erstens bezahlbare Tests breit verfügbar sind», sagte der CDU-Politiker. In diesem Zeitraum solle zudem eine Impfstoffproduktion starten sowie Studien für Medikamente beginnen.

    WHO ist wichtig in Bekämpfung

    Die Ressortchefs betonten in ihrer Abschlusserklärung die wichtige Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es müsse sichergestellt werden, dass die WHO für die neuen Herausforderungen gerüstet ist, aber auch «nachhaltig und vorhersehbar» finanziert wird. Spahn sagte, die WHO «braucht mehr Geld, mehr Einfluss, bessere Strukturen». Es gebe Ideen für ein internationales Abkommen, das spätestens Mitte kommenden Jahres verabschiedet sein solle.

    Das Treffen diente auch der Vorbereitung des G7-Gipfels der Staats- und Regierungschefs in Cornwall vom 11. bis 13. Juni. Die britische G7-Präsidentschaft hatte Oxford mit Bedacht als Ort gewählt: Forscher aus der Universitätsstadt haben gemeinsam mit dem Pharmakonzern Astrazeneca einen Corona-Impfstoff entwickelt.

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