Schweizer Börse

Börse reagiert euphorisch auf Waffenruhe

Keystone-SDA
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Zürich,

Die Schweizer Börse hat mit satten Kursgewinnen auf die Waffenruhe im Nahen Osten reagiert. Der Leitindex Swiss Market Index (SMI) legte zur Handelseröffnung am Mittwoch um 3,5 Prozent zu.

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Die Börse reagiert euphorisch auf die Waffenruhe im Iran. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Swiss Market Index SMI stieg infolge der Waffenruhe im Iran um 3,5 Prozent an.
  • Weltweit reagierten die Börsenmärkte mit Kursgewinnen auf die Einigung zur Waffenruhe.
  • Die Ölpreise sanken dank der Öffnung der Strasse von Hormus stark.

Erleichterung an den Aktienmärkten weltweit: Der Iran und die USA haben sich in letzter Minute auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Entsprechend euphorisch sind die Reaktionen an den Börsen. Der SMI legte zur Handelseröffnung am Mittwoch um 3,5 Prozent zu.

SMI
Der Swiss Market Index stieg infolge des Waffenstillstands im Iran um 3,5 Prozent an. - keystone

Neben der Waffenruhe öffnet der Iran zudem für diese Zeit die wichtige Strasse von Hormus. In Asien sind die Indizes am Mittwoch bereits um teils mehr als 5 Prozent nach oben gesprungen.

Der Iran legte einen 10-Punkte-Plan vor, den Trump als «praktikable Grundlage für Verhandlungen» einordnet. Laut Händlern gibt es dabei sicher einige schwierige Knackpunkte, der Grundstein für Diplomatie sei aber gelegt – auch wenn die Waffenruhe sicher zunächst fragil sein dürfte und die Euphorie nicht überborden sollte.

«Insgesamt dürfen wir aber am heutigen Tag eine Reaktion wie aus dem Lehrbuch erwarten – auch, weil bei einem nachhaltigen Waffenstillstand wohl die Zentralbankerwartungen korrigiert werden dürften», sagte ein Experte. Damit dürften auch die in den nächsten Tagen anstehenden Konjunkturdaten wieder wichtiger werden – besonders die US-Inflationszahlen.

Der SMI schnellt gegen 9.15 Uhr um 3,4 Prozent auf 13'226 Punkte nach oben. 18 der 20 Werte legen teils sehr kräftig zu.

Ölpreise sinken deutlich

Bei den Ölpreisen kam es zu einer massiven Entspannung. Die Preise für die Sorgen Brent und WTI kollabierten förmlich um 13 bis 15 Prozent. Auch wenn viele Details insbesondere mit Blick auf den genauen Ablauf der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus noch ungeklärt seien oder wie schnell die Energietransporte wieder Fahrt aufnehmen, sei zunächst einmal Durchatmen angesagt.

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In den kommenden Wochen müssten dann insbesondere auch die Schäden an den Förderanlagen bewertet werden. Es sei daher nicht zu erwarten, dass die Ölpreise unmittelbar auf das Vorkriegsniveau zurückfallen, heisst es von Analysten.

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