Auf der Suche nach Barmitteln verkauft der zahlungsunfähige Immobilienkonzern China Evergrande seinen Anteil an der Shengjing Bank.
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Logo am Evergrande-Sitz in Shanghai - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • 1,75 Milliarden Anteilsscheine, die 19,93 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals der Bank entsprechen, werden zum Preis von 5,70 Yuan (0,88 Dollar) pro Stück an die Gesellschaft verkauft, wie Evergrande in einer Börsenmitteilung am Mittwoch in Hongkong bekanntgab.

Auf der Suche nach Barmitteln verkauft der zahlungsunfähige Immobilienkonzern China Evergrande seinen Anteil an der Shengjing Bank. Er geht für umgerechnet rund 1,5 Milliarden Dollar an die staatliche Vermögensgesellschaft Shenyang Shengjing.

1,75 Milliarden Anteilsscheine, die 19,93 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals der Bank entsprechen, werden zum Preis von 5,70 Yuan (0,88 Dollar) pro Stück an die Gesellschaft verkauft, wie Evergrande in einer Börsenmitteilung am Mittwoch in Hongkong bekanntgab. Shenyang Shengjing wird durch die Transaktion grösster Aktionär der Bank.

Evergrande steht bei Kunden, Banken und Anlegern mit mehr als 300 Milliarden Dollar in der Kreide und ist in Zahlungsverzug geraten. Zuletzt stieg die Hoffnung auf staatliche Hilfen zur Rettung des strauchelnden Konzerns.

Die chinesische Zentralbank signalisierte Unterstützung für private Anleger, denen Evergrande Milliarden schuldet. Zudem drängt die Regierung Insidern zufolge staatseigene Immobilienfirmen, Teile des strauchelnden Konzerns zu übernehmen.

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