Sprengstoff

    Einbruch in Waffengeschäft mit Sprengstoff in Sitten

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Oberwallis,

    Nach einem Einbruch in ein Waffengeschäft in Sitten VS am frühen Donnerstagmorgen hat die Kantonspolizei fünf Verdächtige festgenommen. Auch das Deliktsgut konnte sichergestellt werden.

    Symbolbild Kanton Glarus
    Einbruch Symbolbild - Kantonspolizei Glarus

    Am Donnerstagmorgen, kurz nach 5.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Wallis über einen Einbruch in ein Waffengeschäft in Sitten informiert. Die Täter brachen laut einer Mitteilung der Kantonspolizei die Haupteingangstür mutmasslich mittels Sprengstoff auf, entwendeten Deliktsgut und verliessen den Tatort anschliessend in einem in Frankreich immatrikulierten Fahrzeug.

    Die Kantonspolizei leitete den Angaben zufolge umgehend eine gross angelegte Fahndung ein, dies in Zusammenarbeit mit den Regionalpolizeien des Mittelwallis, dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sowie der Stadtpolizei Martigny VS. Die mutmasslichen Täter setzten ihre Flucht in Richtung Unterwallis fort, wo sie eine Polizeisperre durchbrachen.

    Das Fluchtfahrzeug wurde schliesslich in der Region Martigny gestoppt, und zwei Insassen wurden umgehend festgenommen. Drei weitere Personen flüchteten zu Fuss und nahmen einen Teil des Deliktguts mit. Sie wurden kurz darauf ebenfalls festgenommen.

    Bei den mutmasslichen Tätern handelt es sich um vier Männer französischer Staatsangehörigkeit sowie einen Mann portugiesischer Staatsangehörigkeit im Alter von 17 bis 24 Jahren. Sie wurden in Untersuchungshaft gesetzt.

    Die Bundesanwaltschaft sowie das Jugendgericht des Kantons Wallis leiteten eine Untersuchung ein. Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) koordiniert die Ermittlungen fortan in Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Ermittlungs-Task-Force, bestehend aus dem Fedpol und den Kantonspolizeien, um allfällige Zusammenhänge mit ähnlichen Fällen zu klären. Für die festgenommenen Personen gilt bis zum Abschluss des Verfahrens die Unschuldsvermutung.

    Weitere Informationen zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen würden weder durch das Jugendgericht noch durch die zuständige Staatsanwaltschaft bekanntgegeben.

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    Kommentare

    User #1631 (nicht angemeldet)

    Interessant, dass Privatpersonen mit Sprengstoff in der Gegend herumfahren.

    User #5615 (nicht angemeldet)

    Im Wallis und dann im Tal fluechten? Schon recht naiv?

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