Mount Everest

    Drohnen-Müllabfuhr bringt Abfall vom Mount Everest

    Dina Müller
    Dina Müller

    Nepal,

    Am Mount Everest sammelt sich tonnenweise Müll. Drohnen sollen nun helfen, den Abfall zu entsorgen.

    nepal
    Stau auf 8'000 Metern: Dutzende Bergsteiger reihen sich in der Todeszone am Mount Everest aneinander. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Durch massenhaft Bergsteiger sammelt sich am Mount Everest tonnenweise Müll.
    • Die Sherpas können den Abfall kaum alleine abtransportieren.
    • Deshalb sollen nun Drohnen bei der Entsorgung helfen.

    Der Aufstieg auf den Mount Everest ist zu einem regelrechten Trend geworden. Durch die Hilfe der Sherpas ist das Erlebnis längst nicht mehr nur für eine handvoll Menschen möglich.

    Die zahlreichen Extrembergsteiger bringen jedoch jede Menge Gepäck mit sich – und somit auch reichlich Abfall.

    Seien es kaputte oder verlorene Ausrüstung, geöffnete Verpackungen oder verbrauchte Utensilien: Insgesamt haben sich geschätzte 50'000 Kilogramm Müll auf dem höchsten Berg der Welt angesammelt.

    Entlastung der Sherpas durch Drohnen

    Für die Sherpas sind die Ausmasse des Abfalls beinahe unmöglich zu bewältigen. Schliesslich helfen sie bereits dabei, das Gepäck der Bergsteiger den Mount Everest hoch und wieder runter zu schleppen.

    Für die Entlastung der Sherpas sollen deshalb nun Drohnen eingesetzt werden. Ein entsprechendes Projekt wurde von Airlift Technology lanciert. Es hat bereits einen ersten Testflug erfolgreich bestanden.

    «Mein Partner und ich dachten uns: warum räumen wir nicht am Mount Everest auf», erklärt Milan Pandey gegenüber dem «Spiegel». Er ist Mitgründer des Unternehmens.

    Das Hauptmotiv der beiden sei der Abfall, «der da tonnenweise herumliegt».

    Sherpa: Drohnen können «wirklich Leben retten»

    Damit sorgt das Projekt auch unter den Sherpas für viel Zustimmung: «Es ist nicht möglich, den ganzen Müll durch den Kumbu-Eisbruch nach unten zu bringen», sagt Nima Rinji Sherpa zum «Spiegel».

    Der Kumbu-Eisbruch ist eine der kniffligsten Stellen des Aufstiegs. Laut Bergsteiger und Sherpas könnten die Drohnen «wirklich Leben retten».

    Willst du mal auf den Mount Everest steigen?

    Die Drohnen sollen aber auch für den Transport von Gepäck eingesetzt werden. So könnten besonders schwierige Abschnitte des Berganstiegs von den Drohnen übernommen werden.

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    Kommentare

    User #6010 (nicht angemeldet)

    lasst doch diese Natur Bergwelt dort oben wie sie ist, dieses Bergsteiger Zeugs ist eh nur für den Ego

    User #1625 (nicht angemeldet)

    Gute Idee - aber man sieht ja, was aus dieser Idee geworden ist.

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    Karl Egloff
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