Bei einer Razzia des israelischen Militärs im besetzten Westjordanland sind drei Palästinenser getötet worden.
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Rauchwolken über Dschenin im Westjordanland. (Archiv) - AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Wie das palästinensische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, kamen die drei Männer bei Zusammenstössen mit der Armee in Dschenin ums Leben.

Die Stadt gilt als Hochburg militanter Palästinenser.

Israels Militär teilte mit, bei mehreren Anti-Terroreinsätzen seien Soldaten beschossen und mit Sprengsätzen beworfen worden. Sie hätten das Feuer erwidert. Drei Verdächtige seien festgenommen worden. Auch in einem Dutzend weiterer Städte im Westjordanland gab es Razzien. Insgesamt seien 15 Palästinenser festgenommen worden, teilte die Armee mit. Zudem wurden demnach mehrere Waffen beschlagnahmt.

Die Lage im Westjordanland ist seit Monaten sehr angespannt. Nach einer Serie von Anschlägen auf Israelis, die im März begonnen hatte, unternimmt die Armee dort vermehrt Razzien. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Ramallah wurden dieses Jahr bereits 163 Palästinenser bei Zusammenstössen oder eigenen Anschlägen getötet, so viele wie noch nie seit 2006.

In Israel und im Westjordanland kamen in diesem Jahr 31 Zivilisten und Sicherheitskräfte bei Anschlägen ums Leben. Bei den Attentätern handelte es sich um Palästinenser und israelische Araber.

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