Covid-19: Südafrikas Gauteng-Provinz plant Zehntausende Gräber

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    Angesichts der rasant steigenden Zahl an Corona-Infektionen bereitet Südafrikas Wirtschaftszentrum um Johannesburg Zehntausende Gräber vor.

    Auf diesem am 19.06.2020 zur Verfügung gestellten Foto hantiert ein Labortechniker mit medizinischen Proben, die von Mitgliedern des Chros «Ndlovu Youth Choir» für Covid-19-Tests in einer Klinik im Moutse Valley, 160 km nordöstlich von Johannesburg, Südafrika, entnommen wurden. Foto: Jerome Delay/AP/dpa
    Auf diesem am 19.06.2020 zur Verfügung gestellten Foto hantiert ein Labortechniker mit medizinischen Proben, die von Mitgliedern des Chros «Ndlovu Youth Choir» für Covid-19-Tests in einer Klinik im Moutse Valley, 160 km nordöstlich von Johannesburg, Südafrika, entnommen wurden. Foto: Jerome Delay/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Jerome Delay

    Die Gauteng-Provinz - zu der neben Johannesburg auch die Hauptstadt Pretoria gehört - wolle auf plötzlichen Bedarf reagieren können, sagte der regionale Gesundheitsminister Bandile Masuku.

    Am Vortag hatte er einen neuen Friedhof besucht und vor laufender Kamera auf die Frage nach der Zahl der künftigen Grabstätten dort erklärt: «Die Zahl liegt bei rund 24 000, mit einer möglichen Aufstockung auf 36 000.» Es sei eine unangenehme Aufgabe. Auch in anderen Kommunen würden Plätze gesucht und Land angekauft.

    Das Wirtschaftszentrum rund um Johannesburg hat nun offiziell die Westkap-Provinz um Kapstadt als Schwerpunktregion mit den meisten Fällen abgelöst. Die Provinz Gauteng stellt nach den letzten verfügbaren Zahlen mit 75 015 ein Drittel aller landesweiten Fälle, die Westkap-Provinz folgt mit 73 292 Fällen. Insgesamt hat Südafrika demnach 224 665 Corona-Fälle gemeldet.

    Das Coronavirus hatte sich im Vergleich zu anderen Weltregionen in Afrika bisher relativ langsam verbreitet, und die meisten Regierungen haben rasch strenge Massnahmen verhängt. Südafrika gilt laut einer Übersicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf dem Kontinent als am stärksten betroffen bei der Zahl der Fälle.

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