Iran soll Raketen Richtung Zypern schiessen
Im Nahen Osten ist die Lage eskaliert: Israel und die USA griffen den Iran an, dieser reagierte mit Gegenschlägen auf zahlreiche Länder. Chamenei ist tot.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit Samstagmorgen greifen Israel und die USA den Iran an.
- Ajatollah Ali Chamenei wurde dabei getötet.
- Der Iran hat mit Gegenschlägen auf US-Militärbasen in der Region geantwortet.
- Unter anderem wurde auch ein Öltanker angegriffen.
Am Samstagmorgen startete Israel mit US-Unterstützung einen grossen Angriff auf den Iran, zahlreiche Städte wurden ins Visier genommen.
Der iranische Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei sowie zahlreiche ranghohe Militärs wurden dabei getötet.
Als Reaktion auf die Angriffe schoss der Iran unzählige Raketen auf Israel und Länder, in denen die USA Militärbasen haben.
Hochgerechnet fast 1000 Schweizer Reisende weltweit sitzen am Samstag aufgrund der militärischen Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran laut dem Touring Club Schweiz (TCS) fest. Das vorliegende Lagebild ergebe sich aufgrund der Schliessung mehrerer Lufträume und den damit verbundenen erheblichen Einschränkungen des Flugverkehrs.
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Iran soll Raketen Richtung Zypern schiessen
11.02: Zwei iranische Raketen sollen in Richtung der Mittelmeerinsel Zypern abgefeuert worden sein. Das sagt der britische Verteidigungsminister John Healey gegenüber «Sky News».

Grossbritannien hat im EU-Mitgliedstaat mehrere Militärbasen.
Doch: «Wir sind ziemlich sicher, dass sie nicht auf unsere Stützpunkte abgezielt waren», sagt Healey.
Er fügte jedoch hinzu, dass dies «zeigt, wie wahllos» die iranischen Vergeltungsmassnahmen seien.
Grossbritannien hatte sich nicht an den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran beteiligt.
Israel greift Ziele im Herzen von Teheran an
10.15: Erneut hat es in der iranischen Hauptstadt Teheran laute Explosionen gegeben. Die israelische Armee teilte mit, man greife «Ziele des iranischen Terrorregimes im Herzen von Teheran an». Einwohner berichteten, es handele sich offenbar um Angriffe im Stadtzentrum.
Die israelische Armee gab an, sie habe im Verlauf des vergangenen Tages grossangelegte Angriffe im Iran ausgeführt, «um die Lufthoheit herzustellen und den Weg nach Teheran zu ebnen».
Iranischer Generalstabschef bei Luftangriffen getötet
10.04: Der Iran bestätigt den Tod hochrangiger Militärs bei israelisch-amerikanischen Luftangriffen. Darunter sei auch Generalstabschef Abdolrahim Mussawi, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim. Den Angaben zufolge kamen sie während einer Sitzung des Verteidigungsrats ums Leben.

Getötet wurden ausserdem der Oberkommandierende der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), Mohammed Pakpur, sowie Verteidigungsminister und Unterstützungsminister der Streitkräfte, Asis Nassirsadeh. Auch der Militärberater des Obersten Führers und Sekretär des Verteidigungsrats, Ali Schamchani, gehört zu den Todesopfern.
Öltanker in der Strasse von Hormus angegriffen
09.57: Der Handelshafen von Dukm im Oman ist mit zwei Drohnen angegriffen worden. Eine der Drohnen habe eine Arbeiterunterkunft getroffen, wobei ein ausländischer Arbeiter verletzt worden sei, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf Sicherheitsquellen.

Die zweite Drohne sei in der Nähe von Treibstofftanks abgestürzt. Dabei habe es weder Verletzte noch Schäden gegeben, hiess es weiter. Die Regierung des Oman verurteilte den Angriff.
Vor der Küste des Golfstaats Oman ist nach staatlichen Angaben ein Öltanker angegriffen worden. Der Tanker «Skylight» sei etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam attackiert worden, meldete die Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf das omanische Zentrum für maritime Sicherheit. Dabei seien vier Personen verletzt worden. Die 20-köpfige Besatzung des Schiffs unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau sei evakuiert worden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
Der Vorfall ereignete sich nahe der Strasse von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur hatte gestern gemeldet, dass die iranischen Revolutionsgarden den Schiffsverkehr der strategisch wichtigen Meerenge eingeschränkt haben. Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt wurde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten, hiess es.
Die Strasse von Hormus ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
09.55: Mehrere Tote nach Protesten am US-Konsulat in Pakistan
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei sind bei Protesten am US-Konsulat in der pakistanischen Millionenstadt Karachi mehrere Demonstranten ums Leben gekommen.
«Wir haben mindestens neun Leichen erhalten», sagte Jasso Ram, Sprecher des Zivilkrankenhauses von Karatschi, der Deutschen Presse-Agentur. Demnach könne die Zahl der Opfer noch steigen. Mehr als 25 Menschen, die bei den Zusammenstössen verletzt worden waren, würden behandelt.
CIA spürte Aufenthaltsort von Chamenei auf
09.45: Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat laut einem Bericht der «New York Times» eine wichtige Rolle vor dem Angriff auf Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gespielt.

Die US-Zeitung berichtete unter Berufung auf mehrere nicht genannte Personen, die mit dem Einsatz vertraut sein sollen, der Auslandsgeheimdienst habe Chamenei über Monate verfolgt und dabei Kenntnisse über seine Aufenthaltsorte und Gewohnheiten erlangt.
Die CIA soll erfahren haben, dass am Samstagmorgen in einem Gebäudekomplex im Herzen Teherans ein Treffen hochrangiger iranischer Offizieller stattfinden sollte und sich Chamenei dort aufhalten würde. Daraufhin sollen die USA und Israel den Zeitpunkt ihrer Angriffe auf den Iran angepasst haben. Ursprünglich sei laut dem Zeitungsbericht geplant gewesen, nachts anzugreifen.
Auseinandersetzungen nahe US-Botschaft in Bagdad
08.52: Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei haben Demonstranten in der irakischen Hauptstadt Bagdad versucht, in das streng gesicherte Regierungsviertel mit der US-Botschaft vorzudringen.

Nach Angaben von Augenzeugen hatten sich am Eingang zur sogenannten Grünen Zone Hunderte Menschen zum Protest versammelt. Sicherheitskräfte lösten die Menge gewaltsam auf.
Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der Grünen Zone zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
Iran: Pläne der USA und Israels vereitelt
08.35: Nach den schweren Angriffen im Iran und der Tötung des Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei hat der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, das Vorhaben der USA und Israels als «vereitelt» bezeichnet.
«Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel im Iran auslösen», sagte Laridschani laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er.
Zugleich kündigte Laridschani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US‐Stützpunkte in der Region fortsetzen.
Iraner feiern Tod von Chamenei auf den Strassen
08.14: Irans Staatsoberhaupt und oberster Religionsführer, Ajatollah Ali Chamenei, ist tot. Viele Iranerinnen und Iraner reagieren darauf mit Freude.
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Auf Social Media zeigen Videos, wie Regime-Gegner auf den Strassen feiern. Eines davon aus der südiranischen Stadt Galleh Dar wurde von CNN verifiziert und lokalisiert.

In staatlichen Medien dagegen zeigen Moderatoren Trauer über den Tod des Ober-Mullahs. Der Iran hat eine 40-tägige Staatstrauer angekündigt.
Israels Armee: Iran greift erneut mit Raketen an
08.11: Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert. Die Abwehrsysteme seien aktiviert, um sie abzuwehren, teilte die Armee mit.
Die Bevölkerung wurde aufgerufen, in die Schutzräume zurückzukehren. In mehreren Gebieten des Landes heulten erneut die Sirenen.
In den vergangenen 24 Stunden mussten Millionen Menschen nach Armeeangaben bereits rund 20 Mal wegen Raketenangriffen des Erzfeindes Iran in die Schutzräume eilen.
Trump warnt den Iran vor Vergeltungsschlägen
07.11: US-Präsident Donald Trump hat den Iran nach den amerikanisch-israelischen Luftangriffen vor Vergeltungsschlägen gewarnt. «Das sollten sie besser nicht tun», schrieb der Republikaner in Grossbuchstaben auf der Plattform Truth Social. Sollte das passieren, werde man «mit einer noch nie zuvor gesehenen Stärke» zurückschlagen.

Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei bei amerikanisch-israelischen Luftangriffen hatten die Revolutionsgarden des Landes Rache geschworen. «In Kürze werden die grössten militärischen Einsätze in der Geschichte der iranischen Streitkräfte gegen Israel und US-Stützpunkte in der Region beginnen», hiess es in einer Presseerklärung der Elitestreitmacht der Islamischen Republik.
Erneute Explosionen in Golfstaaten
07.05: Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei durch amerikanisch-israelische Angriffe sind in den arabischen Golfstaaten erneut Explosionen zu hören. Augenzeugen in der katarischen Hauptstadt Doha zufolge waren am Morgen mehrere Knallgeräusche zu hören. Der katarische Nachrichtensender Al-Jazeera meldete mindestens elf Explosionen in Doha.

Auch in Manama, der Hauptstadt von Bahrain wurden Explosionen gemeldet. Augenzeugen berichteten von mindestens vier lauten Knallgeräuschen. Auf Social Media wurden in dem Zuge Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels in Manama verbreitet. Sie liessen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren.
Israels Armee gibt nach Raketenbeschuss wieder Entwarnung
07.04: Israels Armee hat nach gemeldeten Raketenangriffen des Irans wieder Entwarnung gegeben.
Die Menschen in allen Teilen des Landes dürften die Schutzräume wieder verlassen, sollten sich aber weiter in ihrer Nähe aufhalten, teilte die Armee am Morgen mit. Zuvor waren Luftabwehrsysteme im Einsatz gewesen, um die Angriffe abzuwehren.
Chamenei-Berater: Ein Trio soll Iran vorübergehend führen
06.39: Im Iran soll nach der Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei vorübergehend ein dreiköpfiger Rat das Land führen. Die Verantwortung für die Übergangsphase sollen Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi und ein Mitglied des Wächterrats übernehmen.
Das erklärte ein Berater des getöteten Chameneis, Mohammed Mochber, der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Auch die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete darüber.
Das Trio soll die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, einen Nachfolger benennt. Laut der Verfassung müsse der Expertenrat umgehend einen neuen Führer bestimmen und vorstellen, sagte Mochber.
Wer Chamenei nachfolgen könnte, ist unklar. Öffentlich hatte sich der Religionsführer dazu nicht geäussert. In den vergangenen Jahren war immer wieder dessen Sohn Modschtaba genannt worden, der bislang kaum in der Öffentlichkeit stand. Dem Staatsapparat dürfte es zudem schwerfallen, mitten im Krieg das Machtgefüge neu zu ordnen.
Wieder Raketenalarm in Israel
05.44: In Israel haben am frühen Morgen erneut die Sirenen geheult. Es seien Raketen aus dem Iran in Richtung Israel abgefeuert worden, gab die israelische Armee bekannt.
Die Luftwaffe sei im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, den Anweisungen des Heimatschutzkommandos zu folgen. Zuvor hatten israelische Kampfflugzeuge ihre Angriffswellen gegen militärische Ziele im Iran fortgesetzt.
Trump: Chance für friedliche Lösung nach Angriffen grösser
04.47: US-Präsident Donald Trump meint: Die schweren Angriffe Israels und der USA auf den Iran haben die Chance auf eine diplomatische Lösung des Konflikts erhöht.

Dieser Weg sei jetzt deutlich leichter als noch vor einem Tag. Das sagte Trump dem Sender CBS News zufolge in einem Telefoninterview. «Weil sie heftig verprügelt werden.»
Israels Armee: Mehr als 30 weitere Ziele im Iran angegriffen
03.40: Die israelische Luftwaffe hat im Iran nach eigenen Angaben mehr als 30 weitere Ziele bombardiert. Dutzende Kampfflugzeuge hätten eine weitere Angriffswelle gegen ballistische Raketenstellungen und die Luftabwehrsysteme im Westen und im Zentrum des Irans abgeschlossen.
Ziele seien unter anderem Raketenabschussanlagen, Einrichtungen der Staatsführung und militärische Kommandozentren gewesen. Die Armee werde ihre Angriffe zur Schwächung der Militärkapazitäten des Irans fortsetzen.
Irans Revolutionsgarden kündigen Rache an
03.24: Irans Revolutionsgarden haben Rache für den Tod von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei angekündigt. «Die Mörder des Imams der Nation werden einer harten, entschiedenen und abschreckenden Strafe nicht entgehen.» Das heisst es in einer von der libanesischen Hisbollah-Miliz verbreiteten Erklärung der Elitestreitmacht des Irans.

Die Revolutionsgarden, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden «inneren und äusseren Verschwörungen entschieden entgegentreten» und die Aggressoren «mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen.»
Das heisst es in der Erklärung weiter. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen und vor der Welt «Solidarität und nationale Einheit zu demonstrieren».
Menschen in den USA gehen nach Iran-Angriffen auf die Strasse
03.15: Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran haben sich in den Vereinigten Staaten in mehreren Städten Menschen auf den Strassen versammelt. Grössere Demonstrationen fanden unter anderem in Washington, New York und Los Angeles statt.

Teils kritisierten die Demonstrierenden das Vorgehen der USA und forderten Frieden für die Region. Andere feierten dagegen den Schlag gegen die iranische Führung.
Teil des Schweizer Botschaftspersonals wartet auf Ausreise
03.03: Das Aussendepartement hat am Samstag vier der zehn verbliebenen Mitarbeitenden der Botschaft in Teheran in die Schweiz zurückgeschickt. Wegen des gesperrten Luftraums war ihr Abflug vorerst jedoch nicht mehr möglich, wie die Nahostchefin des Aussendepartements sagte.

«Sobald wie möglich werden sie zu den anderen in die Botschaft zurückkehren oder ausreisen.» Das sagte Monika Schmutz Kirgöz, Chefin der Abteilung Naher Osten und Nordafrika im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der «SonntagsZeitung».
Die vier Mitarbeitenden sassen demnach bereits im Flugzeug. Zurzeit seien sie in einem Hotel in der Nähe des Flughafens untergebracht. «Unserem Personal in den betroffenen Ländern geht es den Umständen entsprechend gut», sagte Schmutz Kirgöz.
Staatsmedien bestätigten Tod von Chamenei
02.55: Das iranische Staatsfernsehen und die staatliche Nachrichtenagentur bestätigen den Tod von Ajatollah Ali Chamenei. Er sei als «Märtyrer» getötet worden.

Die Webseite Al-Arabiya berichtete unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Fars, eine Tochter Chameneis, ein Schwiegersohn, eine Schwiegertochter und ein Enkel seien ums Leben gekommen. Dem Sender Al-Jazeera zufolge berief sich Fars dabei auf Chamenei nahestehende Quellen.
Trump über künftige Iran-Spitze: «Einige gute Kandidaten»
02.43: US-Präsident Donald Trump sieht nach eigenen Angaben «einige gute Kandidaten» für die künftige Führung des Irans.
Auf die Frage, ob es jemanden im Iran gebe, den er gerne an der Spitze des Landes sehen würde, sagte Trump dem Sender CBS News nach dessen Angaben in einem Telefoninterview: «Ja, ich denke schon. Es gibt einige gute Kandidaten.»
G7-Aussenminister beraten über Lage im Iran
02.40: Die Aussenminister der G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien haben sich nach Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe gegen Ziele im Iran auf eine enge Abstimmung verständigt.
USA: Angriff auf Iran von internationalem Recht gedeckt
02.30: Die USA sehen ihren Angriff auf den Iran eigenen Angaben zufolge im Einklang mit internationalem Recht.
Die Vereinigten Staaten hätten in enger Abstimmung mit Israel rechtmässige Massnahmen gemäss Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen ergriffen. Dies sagte der UN-Botschafter der USA, Mike Waltz, bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats in New York. Artikel 51 der UN‐Charta verankert das Recht eines Landes auf Selbstverteidigung.

Waltz argumentierte, «das Regime im Iran» sei verantwortlich für eine Reihe bewaffneter Angriffe auf die Vereinigten Staaten und Israel, Verstösse gegen die UN-Charta sowie Bedrohungen des internationalen Friedens und der Sicherheit im Nahen Osten. «Es hat sogar versucht, Präsident (Donald) Trump zu ermorden», behauptete er. Das US-Justizministerium hatte dem Iran im November 2024 vorgeworfen, eine Ermordung Trumps geplant zu haben. Der Iran wies das damals vehement zurück.
Israels Armee beginnt neue Angriffswelle
02.05: Die israelische Armee hat in der Nacht nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen Ziele im Iran begonnen. Ins Visier genommen würden Abschussstellungen für ballistische Raketen sowie die Luftabwehrsysteme des Erzfeindes, teilte die Armee in der Nacht mit.
Die Armee hatte zuvor eine weitere Angriffswelle beendet, bei der unter anderem ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen attackiert worden sei.
Drohne trifft Flughafen in Bahrain
01.50: Bei einem Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen in Bahrain ist Sachschaden entstanden. Es gebe aufgrund des Angriffs auf den Flughafen nahe der Hauptstadt Manama keine Todesopfer, erklärte das Innenministerium auf der Plattform X. Das Gelände werde gesichert.
Israel gibt nach Raketenalarm Entwarnung
01.37: Israels Armee hat nach einem gemeldeten Raketenangriff des Irans in der Nacht Entwarnung gegeben. Die Menschen in allen Teilen des Landes dürften die Schutzräume wieder verlassen, sollten sich aber weiter in ihrer Nähe aufhalten, teilte die Armee mit.

Hegseth: Komplexester Lufteinsatz der Geschichte
01.30: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die Angriffe seines Landes gegen den Iran als «tödlichsten, komplexesten und präzisesten Lufteinsatz der Geschichte» bezeichnet. Der Iran habe seine Chance bekommen, einen Deal zu schliessen, sie aber nicht genutzt, schrieb er auf der Plattform X. «Jetzt leiden sie unter den Folgen.»
Israels Armee: Iran greift erneut mit Raketen an
01.00: Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert. Die Luftabwehrsysteme seien aktiviert, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee in der Nacht mit.
Sie gab auch weitere Angriffe auf iranische Raketenstellungen bekannt. So sei ein wichtiges Depot für ballistische Raketen vom Typ Ghadr H-1 mit Hunderten Kilogramm Sprengstoff in Qom attackiert worden. Der Angriff habe die wichtigsten Offensivfähigkeiten der iranischen Staatsführung «erheblich geschwächt», hiess es.
Brand an Luxushotel in Dubai
00.40: Bei einem mutmasslich iranischen Drohnenangriff ist es an einem bekannten Luxushotel in Dubai zu einem Brand gekommen.
#อิหร่าน โจมตีเข้า iconic Burj al-Arab hotel ของดูไบ โดยใช้โดรนพลีชีพ #อิสราเอล pic.twitter.com/2dvwmAIdQb
— karnnikro (@karnnikro) February 28, 2026
An der Fassade des Burj al Arab, ein über 300 Meter hoher Wolkenkratzer, sei es zu einem «kleinen Brand» gekommen. Dies teilte das Medienbüro von Dubai mit. Zivilschützer hätten umgehend reagiert und das Feuer unter Kontrolle gebracht, hiess es. Verletzte habe es nicht gegeben.
Eine Tote nach Raketeneinschlag in Tel Aviv
00.15: Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel ist am Abend eine Frau in Tel Aviv getötet worden. Nach Angaben des Rettungsdienstes starb sie an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Mindestens 21 Menschen seien bei dem Raketeneinschlag zudem verletzt worden, die meisten von ihnen leicht.

Schah-Sohn ruft Staatskräfte zum Umsturz auf
00.05: Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, hat die Sicherheitskräfte im Iran zum Umsturz aufgerufen. «Es ist eure letzte Gelegenheit, euch dem Volk anzuschliessen», schrieb der Exil-Politiker auf X nach der Erklärung von US-Präsident Donald Trump, dass Irans oberster Führer getötet worden sei. «Jeder Versuch der Überreste des Regimes, einen Nachfolger für Chamenei zu bestimmen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.»

Er forderte die Sicherheitskräfte auf, einen Übergang zu einer freien und prosperierenden Zukunft zu unterstützen. «Der Tod des verbrecherischen Chamenei bringt zwar die Gerechtigkeit für das vergossene Blut nicht zurück, doch er kann ein Balsam für die verbrannten Herzen der Gerechtigkeit suchenden Familien sein», fügte Pahlavi hinzu.
Marco Rubio sagt Israel-Reise ab
00.03: US-Aussenminister Marco Rubio wird seine Reise nach Israel nicht wie geplant antreten. Aufgrund der aktuellen Umstände werde Rubio am Montag nicht nach Israel reisen, teilte ein Vertreter des Ministeriums auf X mit. Er machte keine Angaben dazu, ob die Reise zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden soll.
Verletzte nach «Vorfall» an Flughafen Dubai
00.01: Bei einem mutmasslich iranischen Raketenangriff am internationalen Flughafen von Dubai sind vier Menschen verletzt worden. Das Medienbüro der Metropole bestätigte einen «Vorfall», bei dem vier Mitarbeiter verletzt worden seien.
In einer der Wartehallen des Flughafens in den Vereinigten Arabischen Emiraten habe es geringe Schäden gegeben.













