China will «Toiletten-Revolution» starten

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China,

Mit einer «Toiletten-Revolution» will Staats- und Parteichef Xi Jinping für bessere sanitäre Anlagen in China sorgen – ein Problem, das das Reich der Mitte seit Jahrzehnten beschäftigt.

Wer in China ein Klo sucht, geht vielerorts «immer der Nase nach».
Wer in China ein Klo sucht, geht vielerorts «immer der Nase nach». - Keystone

Der Bau sauberer Toiletten sei ein wichtiger Teil der Bemühungen, die städtische und ländliche Zivilisation voranzubringen, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag aus Anweisungen des Präsidenten an die Tourismus-Industrie. «Lange bestehende Probleme» müssten angegangen und «schlechte Gewohnheiten im Tourismus korrigiert» werden, forderte Xi Jinping.

Das Problem ist nicht neu: Schon 1997 und dann wieder 2004 mit Blick auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking war in China jeweils eine «Toiletten-Revolution» ausgerufen worden. Die Propaganda berichtete von zehntausenden Toiletten, die gebaut oder verbessert worden sein sollen. Doch fehlen dem Milliardenvolk weiterhin ausreichende und saubere Klosetts. In den Hutong-Gassen des alten Pekings haben die meisten alten Häuser gar keine eigenen Klos. «Immer der Nase nach» gilt bis heute als Leitregel auf der Suche nach der nächsten Latrine.

Das Wichtigste in Kürze

  • Chinas Präsident Xi Jinping will die «Toiletten-Revolution» einläuten.
  • Damit will der Präsident die städtische und ländliche Zivilisation voranbringen.
  • China kämpft seit Jahren mit seinem miserablen Zustand der Sanitäranlagen.

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