Cassis in Eriwan: Friedensprozess im Südkaukasus macht Fortschritte
Bundesrat Ignazio Cassis hat am Donnerstag in Eriwan die Fortschritte im Friedensprozess zwischen Armenien und Aserbaidschan begrüsst. Im Zentrum der Gespräche mit Premierminister Nikol Paschinjan und Aussenminister Ararat Mirsojan standen der Friedensprozess im Südkaukasus sowie die Neuausrichtung der bilateralen Zusammenarbeit.

Als amtierender Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) warb Aussenminister Cassis für eine Fortsetzung des Dialogs mit Aserbaidschan.
Nach der Paraphierung eines Friedensabkommens im Jahr 2025 müsse die Normalisierung der Beziehungen nun dauerhaft gesichert werden, damit der wirtschaftliche Austausch gefördert und die regionalen Verbindungen verbessert werden können.
Mit dem Kooperationsprogramm Südkaukasus für die Jahre 2026 bis 2029 soll die Entwicklungshilfe schrittweise in eine Wirtschaftskooperation, insbesondere im Tech-Bereich, überführt werden, wie das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstag mitteilte.
Ausserdem wurde die Europäische Politische Gemeinschaft (EPG) besprochen: Nachdem Armenien den EPG-Gipfel im Mai 2026 ausgerichtet hatte, wird die Schweiz das Staatenforum im April 2027 empfangen.










