Briten melden: Frachtschiff vor der Küste Jemens angegriffen
Im Roten Meer ist es vor der Küste des Jemens zu einem Angriff auf ein Frachtschiff gekommen.

Das Wichtigste in Kürze
- Behörden untersuchen einen Vorfall vor der jemenitischen Küste.
- Die Besatzung meldete einen Angriff durch bewaffnete Unbekannte.
Die britische Meldestelle für den Seeverkehr (UKMTO) hat einen Vorfall im Roten Meer gemeldet. Ein Frachtschiff hat rund 30 Seemeilen südwestlich der jemenitischen Hafenstadt Al-Hudaida einen Notruf ausgelöst.
Nach Angaben von UKMTO teilte die Besatzung mit, dass das Schiff von unbekannten bewaffneten Angreifern attackiert werde. Der Vorfall ereignete sich demnach um 07.19 UTC (09.19 Schweizer Zeit).
Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. Weitere Details zum Zustand des Schiffes oder möglichen Schäden lagen zunächst nicht vor.
Die Seeschifffahrt wird aufgefordert, das Gebiet mit erhöhter Vorsicht zu passieren und verdächtige Beobachtungen umgehend an UKMTO zu melden.
«Bewaffnete Angreifer» hätten das Schiff attackiert. Details über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff.
Waren es die Huthis?
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz kontrolliert den Norden und Westen des verarmten Landes. Darunter die Hauptstadt Sanaa und die wichtige Hafenstadt Hudaida am Roten Meer.
Die Miliz hatte im Zuge des Iran-Kriegs Israel angegriffen. Und auch eine «Blockade» der Seewege für Israel im Roten Meer verkündet.
Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen. Teils wurden diese versenkt oder stark beschädigt. Die Miliz ist neben der Hisbollah im Libanon der wichtigste nicht-staatliche Verbündete Teherans.












