Haft

    CBD im Auto gefunden: Brite (24) muss 25 Jahre ins Gefängnis

    Weil in seinem Auto CDB-Öl gefunden wurde, wird ein 24-jähriger britischer Fussballtrainer in Dubai zu 25 Jahren Haft verurteilt. CBD ist in Dubai illegal.

    cannabidiol
    CBD-Öl - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein 24-jähriger Brite wurde in Dubai zu einer Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt.
    • Die Polizisten fanden in seinem Auto CBD-Öl.
    • Der Fussballtrainer beteuert, das Öl gehöre ihm nicht.

    Viele Influencer zieht es in die Wüstenstadt Dubai – doch nicht nur sie wollen sich dort ein schönes Leben machen.

    Auch der britische Fussballtrainer Billy Hood hat sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten niedergelassen. Seinen Lebensunterhalt verdient er damit, Kindern Fussballtraining zu geben.

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    Das CBD-Öl der Drogerie war beinahe 100-mal so stark wie erlaubt. - Pixabay

    Doch nun der Schock: Im Januar findet die örtliche Polizei bei einer Durchsuchung seines Autos CBD-Öl – und nimmt den 24-Jährigen direkt fest. Für diesen ist das komplett unverständlich. Denn: Er ist überzeugter Nichtraucher und hält nichts von Drogen. Das Öl, welches in Dubai verboten ist, habe wohl ein Freud bei einem Besuch in seinem Wagen liegen lassen.

    Er finde es sehr beunruhigend, der Förderung und des Verkaufs von Drogen beschuldigt zu werden. Immerhin betreffe dies seine Zukunft. Und dies «in einem Land, das dieselben Überzeugungen und Werte hat wie ich.» So zitiert die britische Zeitung «The Sun» eine Erklärung des Beschuldigten.

    Billy Hood wurde zu Geständnis genötigt

    Nach seiner Verhaftung weigerte sich der ehemalige Halbprofifussballer zunächst, das arabische Geständnis zu unterzeichnen. Nach vier Tagen im Gefängnis gab er schliesslich nach. Somit gibt er den Verkauf und den Handel mit CBD-Öl zu – seine Erklärungen finden bei der Polizei kein Gehör.

    Nun wurde der junge Mann zu 25 Jahren Haft verurteilt – wegen vier Fünf-Milliliter-Patronen mit CBD-Vape-Öl und einem Vape-Pen!

    Seine verzweifelte Mutter glaubt fest an die Unschuld ihres Sohnes. «Das ist nicht unser Billy, er ist zu hundert Prozent unschuldig», sagt sie gegenüber «The Sun». Die Botschaft sei bei der ganzen Angelegenheit keine Hilfe gewesen: «Ich habe sie jeden Tag kontaktiert. Das meiste, was ich von ihnen bekommen habe, ist, dass es ihm gut geht.»

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