Brasiliens Präsident Lula will sich um vierte Amtszeit bewerben

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    Indonesien,

    Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva will trotz seines Alters im kommenden Jahr erneut für eine vierte Amtszeit kandidieren.

    Luiz Inácio Lula da Silva
    Trotz seines hohen Alters plant Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, im kommenden Jahr erneut für das Amt zu kandidieren. (Archivbild) - keystone

    Trotz seines fortgeschrittenen Alters will sich der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva im kommenden Jahr um eine vierte Amtszeit bewerben. «Ich werde bald 80 Jahre alt, aber ich habe noch die gleiche Energie wie als ich 30 war», sagte Lula bei einem Besuch in Indonesien.

    «Ich werde mich um eine vierte Amtszeit in Brasilien bemühen.» Der linke Präsident feiert in der kommenden Woche seinen 80. Geburtstag.

    Lula ist Brasiliens dienstältester Präsident

    Lula führte das grösste Land Lateinamerikas bereits von 2003 bis 2011 und regiert derzeit in seiner dritten Amtszeit wieder seit Anfang 2023. Damit ist der frühere Gewerkschaftsführer Brasiliens dienstältester Staatschef seit der Rückkehr des Landes zur Demokratie vor rund 40 Jahren.

    Lula reist momentan durch Asien. Nach seinem Besuch in Indonesien fliegt er zum Gipfel des Verbands Südostasiatischer Nationen (Asean) in Malaysia. Brasilianischen Medienberichten zufolge könnte er sich dort mit US-Präsident Donald Trump treffen.

    Die Beziehungen zwischen Brasilien und den Vereinigten Staaten waren zuletzt angespannt. Trump bezeichnete das Strafverfahren gegen den früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro als politisch motiviert. Nachdem der rechte Politiker wegen eines Putschversuchs nach seiner Wahlniederlage gegen Lula zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt worden war, verhängte Trump Strafzölle von 50 Prozent auf zahlreiche brasilianische Produkte.

    Kommentare

    User #6340 (nicht angemeldet)

    Korruption schützt vor Alter nicht. Und vice versa.

    User #5329 (nicht angemeldet)

    Brauchen wir weltweit so viele Opas an den Spitzen der Politik. Profilierungsneurosen bis in den Sarg?

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