Brasiliens Präsident Lula: Pariser Klimaziele nicht aufgeben

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Brasilien,

Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen rief Brasiliens Präsident Lula auf dem diesjährigen Klimagipfel dazu auf, die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Luiz Inácio Lula da Silva
Zehn Jahre nach Paris mahnt Brasiliens Präsident Lula, die Klimaziele nicht aufzugeben. (Archivbild) - keystone

Zehn Jahre nach der Einigung des Pariser Klimaabkommens hat Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva als Gastgeber des diesjährigen Klimagipfels dazu aufgerufen, die Ziele des Abkommens nicht aufzugeben.

Sonst drohten drastische menschliche und materielle Verluste, warnte Lula vor Dutzenden Staats- und Regierungschefs im brasilianischen Belém, wo in der nächsten Woche die UN-Klimakonferenz COP30 beginnt. Die angestrebte Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad gilt wissenschaftlichen Berechnungen zufolge als kaum noch erreichbar.

«Die COP30 wird die COP der Wahrheit sein», sagte Lula. Es sei das erste Mal, dass ein Klimagipfel im Amazonas stattfinde – und es gebe «kein grösseres Symbol für die Sache der Umwelt als den Amazonas-Regenwald» mit seinen Tausenden Arten und Pflanzen.

Lula fordert Mut und Klimagerechtigkeit

Die Staatengemeinschaft rief er zu mehr «Mut und Entschlossenheit» im Kampf gegen die Erderwärmung auf. «Es ist an der Zeit, die Warnungen der Wissenschaft ernst zu nehmen.» Die Klimakrise könne nur mit globaler Gerechtigkeit gelöst werden. «Klimagerechtigkeit ist eine Verbündete im Kampf gegen Hunger und Armut», sagte Lula.

Mit der COP30 im Amazonasgebiet betont Brasilien die Bedeutung, wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz miteinander in Einklang zu bringen. «Die Bewohner Amazoniens fragen nun zu Recht, was der Rest der Welt tut, um den Kollaps ihres Hauses zu verhindern», so der Staatschef.

Kommentare

User #1195 (nicht angemeldet)

Was nützt ein Präsident der nicht in der Lage ist seinen eigenen Wald vor dem zerstören zu schützen. Im letzten Jahr war in Sachen Abholzung ein Rekordjahr. Je mehr darüber gelabert wird desto schlimmer wird es. Kurz zusammengefasst, der Mensch ist zu dumm.

HPD

Ach der linke Lula soll die Klappe halten und in seinem Staat aufräumen. Dort läuft in Sachen Umwelt ziemlich alles schief. Abfall wird praktisch alles im Freien verbrannt und/oder vergraben. Da wird fast gar nichts eingehalten. Korruption bis in seine Partei lässt grüssen. Kriminalität, Mord und Totschlag, katastrophale öffentliche Bildung und gesteuerter Drogen- und Waffenhandel ist auf der Tagesordnung.

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