Seit Montag tobt im Westen Athens ein Waldbrand. Dieser wurde nun teils unter Kontrolle gebracht.
Ein Löschhubschrauber ist in Keratea südöstlich von Athen im Einsatz. Foto: Marios Lolos/XinHua/dpa
Ein Löschhubschrauber ist in Keratea südöstlich von Athen im Einsatz. Foto: Marios Lolos/XinHua/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein grosser Brand im Westen von Athen wurde teils unter Kontrolle gebracht.
  • Die Gefahr bleibt dennoch gross.
  • Mehrere abgelegene Häuser wurden bei dem Brand zerstört.

Nach tagelangen harten Kämpfen gegen die Flammen haben griechische und polnische Feuerwehrwehrleute einen grossen Brand im Westen Athens teils unter Kontrolle gebracht. «Die Gefahr aber bleibt gross, denn es wehen Winde in der Region», sagte ein Sprecher des Gouverneurs der Region im Staatsfernsehen (ERT).

Der extrem schwierige Brand tobt seit Montag in einem dicht mit Pinien bewachsenen und unwegsamen Gebirge rund um die Ortschaft Vilia. Mehrere abgelegene Häuser seien zerstört worden, teilten Bürgermeister der Ortschaften der Region mit.

Ersten Schätzungen der lokalen Behörden zufolge zerstörten die Flammen dieses Brandes rund 8500 Hektar Wald und Buschland sowie landwirtschaftlich genutztes Land. In Griechenland sind seit Anfang August Hunderte Brände ausgebrochen. Zahlreiche Staaten, darunter auch Deutschland, schickten daraufhin starke Kontingente von Feuerwehrleuten sowie Löschflugzeuge zur Hilfe.

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