Der staatseigene brasilianische Erdölkonzern Petrobras verliert seinen Chef nach einem Streit mit der Regierung über Treibstofferhöhungen.
ARCHIV - Jair Bolsonaro, Präsident von Brasilien, hat dem künftigen US-Präsidenten Biden zu seinem Wahlsieg gratuliert. Foto: Eraldo Peres/AP/dpa
ARCHIV - Jair Bolsonaro, Präsident von Brasilien, hat dem künftigen US-Präsidenten Biden zu seinem Wahlsieg gratuliert. Foto: Eraldo Peres/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Eraldo Peres

Das Energieministerium kündigte am Freitag (Ortszeit) die Ablösung von Roberto Castello Branco an.

Er hatte den Zorn von Staatspräsident Jair Bolsonaro auf sich gezogen, weil die Benzinpreise gestiegen waren.

Castello Brancos Nachfolger soll nach Auskunft des Ministeriums der frühere Verteidigungsminister Joaquim Silva e Luna werden.

Es ist der zweite Fall binnen drei Jahren, in dem ein Petrobras-Chef im Streit über die Benzinpreise seinen Posten abgeben muss.

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