Australien verhängt weitere Sanktionen gegen Russland und Belarus. Die neuen Massnahmen richteten sich direkt gegen den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und Mitglieder seiner Familie.
Das Australische Parlament im Zeichen der Ukraine-Unterstützung: Australien hat weitere Sanktionen gegen Russland und Belarus ergriffen. (Archivbild)
Das Australische Parlament im Zeichen der Ukraine-Unterstützung: Australien hat weitere Sanktionen gegen Russland und Belarus ergriffen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA/MICK TSIKAS

Das Wichtigste in Kürze

  • Betroffen seien ausserdem 22 «russische Propagandisten und Desinformationsaktivisten» im Zusammenhang mit Moskaus Krieg in der Ukraine, teilte das Aussenministerium in Canberra am Freitag mit.

Damit erhöhe sich die Zahl der von Australien sanktionierten «kremlfreundlichen Propagandisten» auf 32.

Einen Monat nach Beginn der russischen Invasion in die Ukraine solle sichergestellt werden, dass diejenigen, die Russlands Angriff auf seinen Nachbarn unterstützten, «einen hohen Preis zahlen», erklärte Aussenministerin Marise Payne. Die Regierung von Belarus unter Lukaschenko leiste weiter «strategische Unterstützung» für Russland und habe es den russischen Streitkräften unter anderem erlaubt, vor der Invasion wochenlang in ihrem Land zu trainieren und ballistische Raketen von Belarus aus in die Ukraine abzufeuern.

«Wir verhängen auch Sanktionen gegen seinen Sohn Viktor Lukaschenko, der zuvor hohe Positionen im Bereich der nationalen Sicherheit in der belarussischen Regierung innehatte, und seine Frau Galina Lukaschenko, die First Lady von Belarus», betonte Payne. In enger Abstimmung mit den Partnern könnten weitere Sanktionen gegen beide Länder folgen, um die zu bestrafen, «die die Verantwortung tragen und an den Machthebeln sitzen».

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