Arbeiter in der Türkei unter Betonblock begraben
Auf einer Autobahn-Baustelle in Istanbul (TUR) ist das Gerüst eingebrochen. Mehrere Arbeiter sind etwa 30 Meter in die Tiefe gestürzt.

Das Wichtigste in Kürze
- Arbeiter in Istanbul sind 30 Meter in die Tiefe gestürzt.
- Sie wurden von einem Betonblock vergraben.
Bei Bauarbeiten an einer Autobahn nahe der türkischen Metropole Istanbul sind mehrere Arbeiter unter einem Betonblock begraben worden. Das Gerüst sei eingebrochen und die Arbeiter seien etwa 30 Meter in die Tiefe gestürzt, berichtete der Sender CNN Türk heute Mittwoch. Helfer suchten nach Überlebenden, wie auf Bildern zu sehen war.
Der Gouverneur der Provinz Kocaeli, Hüseyin Aksoy, sagte dem Sender, die Stimme eines Verunglückten sei zu hören. Insgesamt vermute er vier Arbeiter unter dem Betonblock. Die Unfallursache war zunächst unklar. Das Arbeitsministerium kündigte Ermittlungen an.
Der Unfall ereignete sich in der Industriestadt Gebze, nordöstlich von Istanbul. Die Verunglückten arbeiteten an der Nord-Marmara-Autobahn, die bis zur dritten Brücke über den Bosporus führt.
In der Türkei gibt es immer wieder schwere Arbeitsunfälle. Nach Angaben der türkischen Nichtregierungsorganisation ISIG, die sich für das Thema Arbeitssicherheit engagiert, starben in der Türkei im Jahr 2017 mindestens 2006 Arbeiter bei tödlichen Unfällen. Ursache sind demnach vor allem Unfälle mit Fahrzeugen und Stürze.











