5000 Kreuzfahrtgäste landen im kalten Halifax statt auf den Bahamas
Ein Sturm durchkreuzte die Pläne von 5000 Kreuzfahrtgästen. Statt in der sonnigen und warmen Karibik landeten sie im nassen und kalten Halifax in Kanada.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Kreuzfahrtschiff «Oasis of the Seas» musste wegen eines Sturms die Route ändern.
- Statt die Bahamas wurde neu Halifax, die Hauptstadt der kanadischen Provinz Neuschottlands, angesteuert.
- Statt 30 Grad in der Karibik warteten für die 5000 Passagiere plötzlich 10 Grad in Kanada.
Mehr als 5000 Passagiere wollten eigentlich 25 bis 30 Grad in der Karibik geniessen. Doch ein Sturm durchkreuzte ihre Pläne. Statt Sonne und Sandstrand erwarteten sie Temperaturen um die 10 Grad in Halifax an der kanadischen Atlantikküste.
Am Sonntag legte die «Oasis of the Seas» in New Jersey ab. Geplant war eine siebentägige Kreuzfahrt mit Stopps in Florida und auf den Bahamas.
Wegen des stürmischen Wetters musste jedoch das Schiff der Reederei Royal Caribbean International die Route kurzfristig ändern. Als neues Ziel wurde Halifax, die Hauptstadt der kanadischen Provinz Neuschottlands, angesteuert.
Die Passagiere wurden laut dem kanadischen Sender «CTV News» noch vor dem Ablegen informiert. Und die Reederei entschädigte die betroffenen Gäste mit Geldbeträgen und Reisegutscheinen. Trotzdem war der Frust bei vielen Passagieren gross.
«Sehr enttäuscht»
Eine Familie aus Toronto war extra nach New Jersey gereist. Sie wollte gemeinsam die Karibik besuchen. «Ich bin sehr enttäuscht. Ich komme aus Kanada und wollte auf die Bahamas», sagte der Vater gegenüber CTV News.
Auch eine Passagierin aus New Jersey war von der Änderung überrascht. Sie hatte kurzfristig zwar Mütze und Ohrenschützer eingepackt, aber keinen Schal. Ihr Ehemann habe die Nachricht über Halifax zunächst für einen Scherz gehalten.
Doch nicht alle Passagiere liessen sich die Stimmung verderben. Einige nutzten den ungeplanten Halt für einen Ausflug durch die Stadt.
Nach einem Tag in Halifax legte die «Oasis of the Seas» wieder ab. Nach drei weiteren Tagen auf See war die Rückkehr nach New Jersey geplant.
















