Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe inden USA fiel erstmals in der Corona-Krise unter 300'000.
Ein «Hilfe gesucht»-Schild steht an einem Restaurant in Madison, Mississippi. In den USA ist die Arbeitslosigkeit im September deutlich gefallen. Foto: Rogelio V. Solis/AP/dpa
Ein «Hilfe gesucht»-Schild steht an einem Restaurant in Madison, Mississippi. In den USA ist die Arbeitslosigkeit im September deutlich gefallen. Foto: Rogelio V. Solis/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Am US-Arbeitsmarkt hat sich die Lage überraschend deutlich verbessert.
  • Die Anträge der Arbeitslosenhilfe fiel erstmals unter 300'000.

Am US-Arbeitsmarkt hat sich die Lage überraschend deutlich verbessert. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fiel erstmals in der Corona-Krise unter 300'000. In der vergangenen Woche sank die Zahl im Wochenvergleich um 36'000 auf 293'000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

Der Rückgang der Hilfsanträge fiel deutlicher als erwartet aus. Analysten hatten im Schnitt mit 320'000 Anträgen gerechnet. Die wöchentlichen Erstanträge gelten als Frühindikator für den Arbeitsmarkt.

Seit Beginn des Jahres ist die Zahl dank der Aufhebung von Corona-Beschränkungen im Trend merklich gefallen. In den Sommermonaten war die Erholung auf dem Arbeitsmarkt allerdings zeitweise ins Stocken geraten.

Die wöchentlichen Hilfsanträge bewegen sich trotz des Rückgangs immer noch auf einem höheren Niveau als vor der Pandemie. In der Zeit vor der Corona-Krise, die ab dem Frühjahr 2020 in den USA einsetzte, wurden pro Woche nur gut 200'000 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Allerdings befand sich der Jobmarkt vor der Krise in einem ungewöhnlich guten Zustand nahe der Vollbeschäftigung.

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