Immer weniger und dafür grössere Bauernhöfe im Baselbiet

Keystone-SDA Regional
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Liestal,

Die Anzahl Landwirtschaftsbetriebe im Baselbiet schrumpft weiter. 2025 gab es im Kanton 847 Bauernhöfe und damit 22 (2,5 Prozent) weniger als im Vorjahr. Der Bio-Anteil geht erstmals seit 2010 leicht zurück, wie das Amt für Daten und Statistik am Dienstag mitteilte.

Im Baselbiet gibt es immer weniger und dafür grössere Landwirtschaftsbetriebe. Entsprechend steigt die Anzahl Tiere pro Betrieb, besonders bei der Geflügel- und Schweinehaltung. (Arc...
Im Baselbiet gibt es immer weniger und dafür grössere Landwirtschaftsbetriebe. Entsprechend steigt die Anzahl Tiere pro Betrieb, besonders bei der Geflügel- und Schweinehaltung. (Arc... - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

686 Betriebe wurden konventionell und 161 biologisch bewirtschaftet. Der Bio-Anteil betrug letztes Jahr 19 Prozent. Im schweizweiten Vergleich liegt der Kanton Basel-Landschaft weiterhin über dem nationalen Durchschnitt von 16,9 Prozent.

Der Strukturwandel hin zu grösseren Betrieben setzte sich fort. Die Zahl der Bauernhöfe mit weniger als 10 Hektar Nutzfläche sank gegenüber dem Vorjahr um 13 Einheiten (-5,8 Prozent) auf 210 Betriebe. Auch die Anzahl mittelgrosser Betriebe nahm ab.

Demgegenüber legten die Grossbetriebe mit 30 und mehr Hektar leicht zu. Drei kamen gegenüber dem Vorjahr hinzu, sodass der Kanton 293 (+1 Prozent) Grossbetriebe zählte. Seit 2001 hat sich der Anteil der grossen Bauernhöfe von 16 auf 35 mehr als verdoppelt.

Immer weniger Betriebe bewirtschaften dementsprechend immer grössere Tierbestände, besonders in der Geflügel- und Schweinehaltung. Beim Geflügel vervierfachte sich die durchschnittliche Anzahl Tiere pro Betrieb seit 2001. Die Höfe hielten im Durchschnitte doppelt so viele Schweine. Bei den Rindern fiel der Anstieg im gleichen Zeitraum mit 40 Prozent moderater aus.

Die 847 Betriebe beschäftigten letztes Jahr insgesamt 2777 Personen, acht mehr als im Vorjahr. Rund 61 Prozent der Beschäftigten waren Männer, 39 Prozent Frauen. Das Geschlechterverhältnis hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verändert, wie es im Communiqué heisst.

Rund 59 Prozent der Beschäftigten arbeiteten Teilzeit, also mit einem Beschäftigungsgrad von weniger 75 Prozent. Seit 2001 ist der Anteil der Teilzeitbeschäftigten bei den Baselbieter Höfen von 53 auf 59 Prozent gestiegen, wie das Amt für Daten und Statistik weiter schreibt.

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