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    Start mit «Crew Dragon» zur ISS verschoben

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    USA,

    Im November brachte das private Raumfahrtunternehmen SpaceX die «Crew-1» zur Raumstation ISS. Jetzt folgt «Crew-2». Nur das Wetter spielt noch nicht mit.

    Eine Falcon-9-Trägerrakete mit dem «Crew Dragon» während eines kurzen Feuertests. Foto: Joel Kowsky/NASA via AP/dpa
    Eine Falcon-9-Trägerrakete mit dem «Crew Dragon» während eines kurzen Feuertests. Foto: Joel Kowsky/NASA via AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen ungünstiger Wettervorhersagen ist der Start von drei Männern und einer Frau mit dem «Crew Dragon» des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS verschoben worden.

    Der ursprünglich für Donnerstag geplante Start sei nun für Freitag (11.49 Uhr MESZ) angesetzt, teilten SpaceX und die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Für den Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida seien zwar günstige Wetterbedingungen vorhergesagt worden, für den weiteren Flugweg allerdings nicht, hiess es.

    Die «Crew-2» setzt sich aus den beiden US-Astronauten Shane Kimbrough und Megan McArthur sowie ihrem japanischen Kollegen Akihiko Hoshide und dem Franzosen Thomas Pesquet zusammen. Pesquet ist der erste Astronaut der europäischen Weltraumorganisation Esa, der an Bord eines «Crew Dragon» zur ISS fliegen soll.

    Es handelt sich um die zweite Crew, die von SpaceX zur ISS befördert wird. Die erste - die US-Astronauten Michael Hopkins, Victor Glover und Shannon Walker sowie ihr japanischer Kollege Soichi Noguchi - hatte im November an der ISS angedockt. Sie sollen Ende April zur Erde zurückkehren.

    «Crew-1» war die erste, die regulär mit dem «Crew Dragon» zur ISS geflogen war, nachdem ein bemannter Test im vergangenen Frühjahr erfolgreich verlaufen war. Der Test war nach fast neunjähriger Pause das erste Mal, dass Astronauten wieder von amerikanischem Boden aus in den Orbit starteten - und überhaupt das erste Mal, dass sie von einem privaten Raumfahrtunternehmen befördert wurden. SpaceX hatte zuvor nur Fracht zur ISS transportiert.

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