Ein Gericht in New York hat ein mögliches Verfahren wegen sexueller Belästigung gegen den früheren Gouverneur des Bundesstaats, Andrew Cuomo, nicht aufgenommen.
ARCHIV - Andrew Cuomo geht zu einem Hubschrauber, nachdem er seinen Rücktritt als New Yorker Gouverneur bekannt gegeben hat. Foto: Seth Wenig/AP/dpa
ARCHIV - Andrew Cuomo geht zu einem Hubschrauber, nachdem er seinen Rücktritt als New Yorker Gouverneur bekannt gegeben hat. Foto: Seth Wenig/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Seth Wenig
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Staatsanwaltschaft machte bei der kurzen Anhörung am Freitag übereinstimmenden Medienberichten zufolge deutlich, dass der Fall nicht die Anforderungen für einen Strafprozess erfülle.

Richterin Holly Trexler verwarf die Anzeige, die dem Gericht im Oktober von einem Sheriff offenbar ohne Absprache mit der Staatsanwaltschaft vorgelegt worden war.

Es geht um Vorwürfe, dass der 64-jährige Cuomo in seiner Zeit als Gouverneur in seinem Amtssitz eine Mitarbeiterin unangemessen berührt haben soll. Cuomo war im August nach ähnlich lautenden Vorwürfen mehrerer Frauen zurückgetreten. Er war zehn Jahre lang Gouverneur von New York. Ein möglicher Strafprozess wurde als grösste rechtliche Bedrohung für ihn gesehen.

Im vergangenen Jahr war eine Untersuchung von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James zu dem Ergebnis gekommen, dass Cuomo mehrere Mitarbeiterinnen der Behörden des Bundesstaats sexuell belästigt hatte. Unter anderem habe es ungewollte Berührungen, Küsse, Umarmungen und unangebrachte Kommentare gegeben. Ausserdem habe der Gouverneur eine für Frauen «feindliche Arbeitsatmosphäre» und ein «Klima der Angst» geschaffen, hiess es in dem Untersuchungsbericht.

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