USA wollen mit der WM den Fussball voranbringen
Die USA setzen grosse Hoffnungen in die Fussball-WM 2026. Das Turnier soll den Sport weiter etablieren, steht aber vor mehreren Herausforderungen.

Die Weltmeisterschaft gilt für die USA als wichtige Gelegenheit, den Fussball dauerhaft stärker im nationalen Sportmarkt zu etablieren. Seit Jahrzehnten wächst das Interesse an der Sportart und erreicht inzwischen deutlich grössere Zielgruppen.
Von internationalen Stars bis zu Lionel Messi profitierte die Entwicklung der heimischen Liga in den vergangenen Jahren erheblich. Die MLS verzeichnet heute beachtliche Zuschauerzahlen und hohe Reichweiten auf digitalen Plattformen.
Wie die «Frankfurter Rundschau» berichtet, könnte insbesondere ein erfolgreiches Abschneiden der US-Nationalmannschaft zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen. Viele Beobachter sehen darin eine wichtige Voraussetzung für weiteres Wachstum des Sports.
USA vor Wetterproblemen
Neben den sportlichen Erwartungen müssen die Organisatoren zahlreiche praktische und organisatorische Herausforderungen bewältigen. Die Austragungsorte unterscheiden sich teilweise deutlich bei Klima, Temperaturen und Wetterbedingungen.
Vor allem Gewitter könnten während des Turniers den Spielbetrieb erheblich beeinflussen und Zeitpläne durcheinanderbringen. In den USA gelten strenge Sicherheitsvorschriften, sobald Blitze in der Nähe eines Stadions registriert werden.
Laut «t-online» können dadurch Spielunterbrechungen entstehen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Bereits bei früheren Wettbewerben in den USA kam es zu Verzögerungen von mehreren Stunden.
Fans zögern
Auch die Nachfrage internationaler Besucher entwickelt sich bislang verhaltener, als viele Verantwortliche ursprünglich erwartet hatten. Mehrere Faktoren beeinflussen derzeit die Reiseplanung potenzieller WM-Besucher.

Viele Fans sehen sich mit hohen Kosten für Flüge, Unterkünfte und weitere Ausgaben rund um das Turnier konfrontiert. Hinzu kommen Einreisebestimmungen, die von einigen Reisenden als kompliziert wahrgenommen werden.
Wie die «Deutsche Welle» hervorhebt, melden manche Hotels bislang schwächere Buchungen als ursprünglich erwartet. Dadurch wachsen die Zweifel, ob tatsächlich genügend internationale Fans zu den Spielen anreisen werden.












