USA verurteilen Hinrichtungen von Demonstranten im Iran

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    Im Iran werden regimekritische Demonstranten hingerichtet. Die USA verurteilen diese Praxis scharf.

    ARCHIV - Der Sprecher des Aussenministeriums, Ned Price, spricht während eines Medienbriefings im Aussenministerium in Washington. Foto: Kevin Lamarque/AP Pool/dpa
    ARCHIV - Der Sprecher des Aussenministeriums, Ned Price, spricht während eines Medienbriefings im Aussenministerium in Washington. Foto: Kevin Lamarque/AP Pool/dpa - sda - Keystone/AP Pool/Kevin Lamarque

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Iran sind zwei weitere Demonstranten hingerichtet worden.
    • Nun hat die US-Regierung die Hinrichtungen «aufs Schärfste» verurteilt.

    Die US-Regierung hat die Hinrichtungen von zwei weiteren Demonstranten im Iran «aufs Schärfste» verurteilt. Der Sprecher des Aussenministeriums in Washington, Ned Price, warf dem Iran vor, «Scheinprozesse» gegen die am Samstag gehängten Männer Mohammed-Mehdi K. und Sejed-Mohammed H. geführt zu haben.

    «Diese Hinrichtungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen des Regimes, Proteste zu unterdrücken», schrieb Price am Samstagabend auf Twitter. Die Vereinigten Staaten würden weiterhin mit ihren Partnern zusammenarbeiten, um den Iran für das brutale Vorgehen zur Verantwortung zu ziehen.

    Die iranische Justizbehörde hatte am Samstag bekanntgegeben, dass die beiden Männer in den frühen Morgenstunden gehängt worden seien.

    Sie werden für den Tod eines Sicherheitsbeamten während der systemkritischen Proteste im November verantwortlich gemacht. Im Zusammenhang mit den seit mehr als drei Monate andauernden Protesten in dem Land wurden damit insgesamt vier Demonstranten hingerichtet.

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