USA setzen Strafzölle gegen Mexiko aus

    Redaktion
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    USA,

    Die Trump-Administration setzt die Handelszölle gegen Mexiko für einen Monat aus. Dies teilt Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum mit.

    Donald Trump
    Der neue US-Präsident Donald Trump sorgt schon in den ersten Wochen seiner Amtszeit für mächtig Wirbel. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die US-Regierung setzt die Strafzölle gegen Mexiko für einen Monat aus.
    • Zusätzlich verstärkt Mexiko die Präsenz an der Grenze.
    • Die beiden Staatschefs trafen eine Reihe von Vereinbarungen.

    Erst am Samstag setzte der neue US-Präsident Donald Trump Handelszölle gegen Kanada und Mexiko in Kraft. Nun hebt die Regierung die Zölle bereits wieder auf – für einen Monat.

    Die Aussetzung der Zölle ist eine von mehreren Vereinbarungen zwischen den beiden Staaten. Dies teilte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum am Montag über die Plattform «X» mit. Vorausgegangen war ein Telefonat zwischen ihr und US-Präsident Donald Trump.

    Auch Trump bestätigte auf Truth Social von der Aussetzung der Zölle. Sheinbaum berichtete von einem «guten Gespräch». Es sei vereinbart worden, die angekündigten Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle mexikanischen Produkte einen Monat lang auszusetzen.

    «Wir hatten ein gutes Gespräch mit Präsident Trump, bei dem wir unsere Beziehungen und unsere Souveränität sehr respektiert haben; wir haben eine Reihe von Vereinbarungen getroffen», sagte sie.

    Claudia Sheinbaum
    Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat mit ihrem US-Amtskollegen Donald Trump eine Reihe von Vereinbarungen getroffen. - keystone

    So habe sie sich mit dem Republikaner darauf geeinigt, dass Mexiko die Nordgrenze mit 10'000 Soldaten der Nationalgarde verstärken werde. Dies, «um den Drogenhandel von Mexiko in die Vereinigten Staaten zu verhindern, insbesondere den Handel mit Fentanyl.» Die Vereinigten Staaten hingegen hätten sich verpflichtet, den Waffenhandel zu bekämpfen.

    Trump wollte Mexiko zu härterem Vorgehen gegen Drogenkartelle zwingen

    Die Regierung des neuen US-Präsidenten Donald Trump hatte die Zölle erst am Samstag eingeführt. Trump wollte damit ein härteres Vorgehen Mexikos gegen die Migration und die Drogenkartelle erreichen.

    Mexiko ist der wichtigste Handelspartner der USA. Mehr als 80 Prozent der Ausfuhren Mexikos gehen in das Nachbarland. Tausende Unternehmen und Millionen Jobs hängen davon ab.

    Neben Mexiko verhängte der Republikaner auch Zölle gegen Kanada, China und die Europäische Union.

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    Kommentare

    User #3824 (nicht angemeldet)

    Ein Schritt vor und zwei zurück, das ist MAGA Politik.

    User #4371 (nicht angemeldet)

    Der grosse Neustart hat begonnen.

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