In Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft wollen die USA weiterhin die Menschen in Afghanistan unterstützen.
Afghanistan, USA
Die USA setzt auf diplomatische, humanitäre und wirtschaftliche Mittel in Afghanistan. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Menschen in Afghanistan sollen weiterhin von der USA geschützt werden.
  • Am Dienstag hat man sich dazu zu einem digitalen G20-Sondergipfel versammelt.

Die USA wollen die Menschen in Afghanistan weiterhin in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft unterstützen. Dabei setze man auf diplomatische, humanitäre und wirtschaftliche Mittel. Dies teilte das Weisse Haus in Washington am Dienstag nach einem digitalen G20-Sondergipfel der wichtigsten Industrienationen mit. US-Präsident Joe Biden hatte virtuell an der Sitzung teilgenommen.

Man habe sich verpflichtet, mithilfe unabhängiger internationale Organisationen direkte humanitäre Hilfe zu leisten. Man habe auch darüber gesprochen, wie man sich für die Menschenrechte einsetzen könne, hiess es weiter. Einschliesslich der Rechte von Frauen, Mädchen und Angehörigen von Minderheiten.

Ermöglichung einer Ausreise

Die Staats- und Regierungschefs hätten sich ausserdem über den Kampf gegen den Terror ausgetauscht. Eine besondere Bedrohung sei Isis-K, ein örtlicher Ableger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Wichtig sei auch, die sichere Ausreise von ausländischen Staatsangehörigen und afghanischen Partnern zu gewährleisten, so das Weisse Haus weiter.

Seit der Evakuierungsmission in Kabul bemühen sich westliche Länder ihren Staatsangehörigen und ihren früheren afghanischen Ortskräften die Ausreise zu ermöglichen. Darunter auch Deutschland und die USA. Die letzten US-Truppen hatten Afghanistan Ende August verlassen. Damit endete der internationale Militäreinsatz in dem Land nach fast 20 Jahren.

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