USA belegen hohe kubanische Funktionäre mit Sanktionen

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    Cuba,

    Die USA bestrafen drei kubanische Beamte. Sie sollen Menschenrechtsverletzungen begangen haben.

    Ein Mann hält eine Fahne in den Farben der kubanischen Nationalflagge mit der Aufschrift «S.O.S Cuba, Patria Vida y Libertad» (S.O.S Kuba, Vaterland, Leben und Freiheit) bei einem Protest im Zentrum Londons. Menschen protestierten, um ihre Solidarität mit den Regierungsgegnern in Kuba zu bekunden. Foto: Tayfun Salci/ZUMA Press Wire/dpa
    Ein Mann hält eine Fahne in den Farben der kubanischen Nationalflagge mit der Aufschrift «S.O.S Cuba, Patria Vida y Libertad» (S.O.S Kuba, Vaterland, Leben und Freiheit) bei einem Protest im Zentrum Londons. Menschen protestierten, um ihre Solidarität mit den Regierungsgegnern in Kuba zu bekunden. Foto: Tayfun Salci/ZUMA Press Wire/dpa - sda - Keystone/ZUMA Press Wire/Tayfun Salci

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Kuba werden drei Ministeriumsbeamte von den USA sanktioniert.
    • Ihnen werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.
    • In Kuba protestieren die Menschen seit Monaten für mehr Freiheit.

    Die US-Regierung hat wegen der Unterdrückung der jüngsten Massenproteste in Kuba drei hohe Ministeriumsbeamte mit Sanktionen belegt. Zwei von ihnen arbeiten im Ministerium der Streitkräfte, einer im Innenressort, wie das US-Finanzministerium am Donnerstag mitteilte.

    «Die kubanischen Sicherheitskräfte haben als Reaktion auf die Proteste mehr als 800 Personen inhaftiert», so das US-Ministerium. Die Führungsperson im Innenministerium sei für die Behandlung und Unterbringung inhaftierter Menschen verantwortlich.

    Kuba
    Eine Gruppe von Menschen an den Protesten in Kuba. - AFP

    Aus dem Ministerium der Streitkräfte seien der Chef der Zentralarmee und der stellvertretende Chef des Generalstabs von den Sanktionen betroffen. Allen drei Männern werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Infolge der Sanktionen wird unter anderem etwaiger Besitz der Betroffenen in den USA blockiert.

    Die US-Regierung hatte zuletzt mehrfach Sanktionen gegen Kuba verhängt und dabei auch die kubanische Polizei ins Visier genommen. Am 11. Juli waren Tausende Kubaner in zahlreichen Städten spontan für Freiheit, gegen Unterdrückung und Mangelwirtschaft auf die Strassen gegangen. Solche Proteste hatte es in dem Inselstaat seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

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