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    US-Behörde: Cyberangriff auf US-Regierung ist «ernste Gefahr»

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die US-Behörde für Cyber- und Infrastruktursicherheit (Cisa) stuft den jüngsten Hackerangriff auf amerikanische Regierungseinrichtungen als «ernste Gefahr» ein.

    Cyberangriff
    Von den 164 gemeldeten Fällen waren 18,1 Prozent DDos-Angriffe. Dabei versuchen Hacker jeweils mit einer Flut von Anfragen, ein System lahmzulegen. (Symbolbild) - keystone

    Sie teilte am Donnerstag in einer Warnmitteilung mit, das Entfernen des Angreifers aus betroffenen Systemen werde sich voraussichtlich «hochkomplex» gestalten. Der Cyberangriff dauere mindestens seit März an. Der oder die Täter hätten «Geduld, operative Sicherheit und komplexe Handwerkskunst» bewiesen.

    Die Cisa stufte die Attacke als «ernste Gefahr» für die Bundesregierung, für Regierungen von Bundesstaaten und Kommunen, für die kritische Infrastruktur und für Organisationen des Privatsektors ein.

    Die «Washington Post» und die «New York Times» hatten berichtet, bei den Angreifern handele es sich um Hacker mit Verbindungen zum russischen Geheimdienst. Die russische Regierung hatte das zurückgewiesen.

    Der künftige US-Präsident Joe Biden kündigte am Donnerstag an, solche Angriffe würden unter seiner Regierung nicht unbeantwortet bleiben. Verantwortliche würden in Abstimmung mit Verbündeten zur Rechenschaft gezogen werden. «Unsere Gegner sollten wissen, dass ich als Präsident Cyberangriffen auf unsere Nation nicht tatenlos zusehen werde.» Was über den jüngsten Angriff bekannt sei, sei sehr besorgniserregend. Biden betonte: «Meine Regierung wird Cybersicherheit auf allen Regierungsebenen höchste Priorität einräumen.»

    Das von Bidens Demokraten dominierte US-Repräsentantenhaus teilte am Donnerstag mit, mehrere Ausschüsse und Unterausschüsse hätten eine gemeinsame Untersuchung zu dem Angriff auf den Weg gebracht. Die Attacke «könnte potenziell verheerende Folgen für die nationale Sicherheit der USA haben», hiess es in dem Schreiben der Vorsitzenden mehrerer Ausschüsse der Kammer an Geheimdienstkoordinator John Ratcliffe, an den amtierenden Heimatschutzminister Chad Wolf und an den Chef der Bundespolizei FBI, Christopher Wray.

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