UNO visiert Ende der Friedensmission im Kongo an

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USA,

Der UN-Sicherheitsrat hat am Freitag die Friedensmission Monusco in der Demokratischen Republik Kongo verlängert und gleichzeitig ihr Ende eingeleitet.

DR Kongo
Ein UN-Blauhelmsoldat im Osten der DR Kongo. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Generalsekretär Guterres soll Rückzugsstrategie prüfen.

Das Gremium stimmte einstimmig für eine von Frankreich eingereichte Resolution, nach der UN-Generalsekretär Antonio Guterres bis Oktober eine strategische Bewertung für eine «phasenweise, fortschreitende und umfassende Rückzugstrategie» vorlegen soll. Die UN-Mission in dem zentralafrikanischen Land bleibt dem Beschluss nach mindestens bis zum 20. Dezember in ihrer jetzigen Stärke erhalten.

Die Bestrebungen für ein Ende der Mission folgt der Präsidentschaftswahl im Kongo, welche die langjährige Regentschaft Joseph Kabilas beendet hatte und die Aussicht auf Stabilität im Land verbesserte. Monusco ist mit einer Truppenstärke von 16.000 die grösste Friedensmission der UNO und kostet die Organisation jährlich mehr als eine Milliarde Dollar. Sie besteht seit 20 Jahren und konzentriert sich vor allem auf den konfliktreichen Ost-Kongo.

In der UN-Resolution vom Freitag wird der friedliche Verlauf der Wahl in der Demokratischen Republik Kongo hervorgehoben. Gleichzeitig sei der Sicherheitsrat nach wie vor «wegen dem anhaltend hohen Gewaltniveau» und Menschenrechtsverletzungen «zutiefst besorgt».

Bei der Präsidentschaftswahl Ende Dezember hatte überraschend der 55-jährige Oppositionspolitiker Felix Tshisekedi gewonnen. Sein Vorgänger Kabila hatte sich 18 Jahre an der Macht gehalten. In Kabilas Amtszeit kam die Entwicklung des Staates aber kaum voran.

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