Ukraine-Krieg: USA warnen Russland

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    Die USA haben Russland öffentlich als auch in vertraulichen Gesprächen vor «katastrophalen» Konsequenzen eines Atomwaffen-Einsatzes im Ukraine-Krieg gewarnt.

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    Aussenminister Antony Blinken spricht am 22. September vor der UNO. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Putin hatte am Mittwoch indirekt mit Einsatz von Nuklearwaffen gedroht.
    • Die USA warnten Russland vor «katastrophalen» Konsequenzen, so Aussenminister Blinken.
    • Dies sei öffentlich und in vertraulichen Gesprächen geschehen.

    «Wir haben Russland sehr deutlich öffentlich und unter vier Augen gesagt, dass sie das Geschwätz über Atomwaffen sein lassen sollen.» Das sagte US-Aussenminister Antony Blinken in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview der Sendung «60 Minutes» von CBS News.

    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Mittwoch indirekt mit dem Einsatz von Nuklearwaffen gedroht. Russland werde alle «verfügbaren Mittel» einsetzen, um sein Territorium zu schützen, sagte Putin.

    Träger
    40 Prozent seien auf Trägern, beispielsweise ballistische Raketen, montiert. - keystone

    «Das ist kein Bluff». «Diejenigen, die versuchen, uns mit Atomwaffen zu erpressen, sollten wissen, dass sich der Wind auch in ihre Richtung drehen kann.»

    Ukraine-Krieg: Blinken droht Russland

    Blinken sagte in dem TV-Interview am Rande der UN-Generaldebatte in New York: «Es ist sehr wichtig, dass Moskau von uns hört und von uns erfährt, dass die Konsequenzen entsetzlich wären. Und das haben wir sehr deutlich gemacht», sagte Blinken. Jeder Einsatz von Atomwaffen «hätte natürlich katastrophale Auswirkungen für das Land, das sie einsetzt, aber auch für viele andere.»

    Jake Sullivan, Nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, sagte kurz zuvor in einem weiteren Interview: «Die USA haben Russland auf sehr hohen Ebenen vor katastrophalen Konsequenzen eines Atomwaffeneinsatzes im Ukraine-Krieg gewarnt.» Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten würden «entschlossen antworten», sagte Sullivan der CBS-Sendung «Face the Nation». «Wir haben klar und deutlich gesagt, was das bedeuten würde», sagte Sullivan.

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