Trump wird von Biden scharf angegriffen

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    USA,

    Trump ist erneut Ziel scharfer Kritik seines Vorgängers Joe Biden geworden. Bei einem Auftritt erhob der frühere US-Präsident schwere Vorwürfe gegen ihn.

    trump
    Trump stand nach Bidens öffentlicher Rede wegen neuer Vorwürfe erneut im Mittelpunkt. (Archivbild) - keystone

    Joe Biden sprach bei einer Benefizveranstaltung der Demokratischen Partei im Bundesstaat Maryland über die politische Entwicklung der Vereinigten Staaten. Dabei bezeichnete er Donald Trump als «Verlierer» und warf ihm erheblichen Schaden für das internationale Ansehen des Landes vor.

    Der Auftritt fiel auf den zweiten Jahrestag des Fernsehduells zwischen Biden und Trump im Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 2024.

    Biden erinnerte damit indirekt an einen Wendepunkt, der später zu seinem Rückzug aus dem Wahlkampf führte.

    Während seiner Rede griff der frühere Präsident mehrere Entscheidungen seines Nachfolgers öffentlich an. Der «Spiegel» berichtet, Biden habe dabei ungewöhnlich scharfe Worte gegen Trump gewählt.

    Trump steht wegen Korruptionsvorwürfen in der Kritik

    Biden kritisierte mehrere Bauprojekte Trumps in Washington und stellte besonders die Sanierung des Reflecting Pools in den Mittelpunkt. Er bezeichnete das Vorhaben als Symbol für Inkompetenz und persönliche Eitelkeit innerhalb der amtierenden Regierung.

    Findest du, dass ehemalige Präsidenten ihre Nachfolger öffentlich so scharf kritisieren sollten?

    Ausserdem warf Biden seinem Nachfolger einen missbräuchlichen Umgang mit öffentlichen Geldern für persönliche Prestigeprojekte vor. Nach seiner Darstellung habe es Korruption in diesem Ausmass zuvor in keiner amerikanischen Regierung gegeben.

    Die Rede griff wiederholt den Umgang mit Steuergeldern und staatlichen Aufträgen auf. Die «Zeit» verweist ebenfalls auf Bidens Vorwürfe von Amtsmissbrauch und Korruption gegen Trump.

    Politischer Kontext rückt in den Fokus

    Biden verband seine Kritik ausserdem mit Vorwürfen gegen Trumps Aussenpolitik und dessen Umgang mit internationalen Bündnispartnern. Er warf dem amtierenden Präsidenten vor, dem Ansehen der Vereinigten Staaten nachhaltig geschadet zu haben.

    Joe Biden trump
    Bei seinem öffentlichen Auftritt erhob Biden trotz seiner Erkrankung erneut schwere Vorwürfe gegen Trump. (Archivbild) - keystone

    Der frühere Präsident trat trotz seiner Krebserkrankung erneut öffentlich auf und setzte dabei deutliche politische Akzente. Seine Rede dauerte rund zehn Minuten und wurde von wiederholtem Husten begleitet.

    Die Veranstaltung fand während des beginnenden Wahlkampfs vor den amerikanischen Halbzeitwahlen statt. Die «Frankfurter Rundschau» ordnet Bidens Auftritt als bislang schärfste Attacke auf seinen Nachfolger seit dem Amtsende ein.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2502 (nicht angemeldet)

    Weiß Herr Boden eigentlich noch wer Herr Trump ist ?

    User #5175 (nicht angemeldet)

    Die USA ist sehr senil geworden.

    Weiterlesen

    donald trump
    11 Interaktionen
    Wie bitte?
    6 Interaktionen
    Washington
    trump
    15 Interaktionen
    Interner Streit

    MEHR IN NEWS

    Hunger
    Millionen Betroffene
    Glück
    5 Interaktionen
    Neue Umfrage
    istanbul
    1 Interaktionen
    Schulen zu
    1 Interaktionen
    Istanbul

    MEHR AUS USA

    -
    73 Interaktionen
    Sportmuffel am Beach
    gemini 4 argon google
    Gemini 4 Argon
    Öl
    2 Interaktionen
    Washington
    Nestle
    4 Interaktionen
    Austin