Trump & US-Regierung geraten wegen Minneapolis unter Druck
Alex Pretti wurde am 24. Januar in Minneapolis von Bundesbeamten getötet. Proteste und parteiübergreifende Forderungen nach Aufklärung folgten.

Am 24. Januar wurde der 37-jährige Alex Pretti in Minneapolis von Bundesbeamten während einer gross angelegten Einwanderungsoperation der Trump-Regierung getötet. Laut der «CBS News» zeigen Augenzeugen und Videoaufnahmen, dass Pretti zunächst ein Mobiltelefon hielt und keine gezogene Waffe zeigte.
Zwei Bundesagenten feuerten ihre Waffen und trafen Pretti, ohne dass offizielle Berichte ein Ziehen der Waffe dokumentieren. Pretti besass zwar eine Waffe, aber es gibt keine Beweise, dass er diese gezogen habe.
Die Schüsse erzeugten binnen Tagen breite Kritik und hohen politischen Druck auf das Weisse Haus. «Reuters» berichtet, dass Trump-Berater Tom Homan nach Minneapolis geschickt wurde, um die Lage zu beruhigen.
Zweifel an offizieller Darstellung von Prettis Tod in Minneapolis
Zudem wurde der bisherige Einsatzleiter Bovino versetzt, während der Trump-Berater Homan nach Minneapolis geschickt wurde, um die Lage zu beruhigen.
Laut «Reuters» überprüft die Administration nun ihre Taktik bei Einwanderungsoperationen, nachdem der Vorfall landesweit Kritik ausgelöst hat.
Prettis Familie und lokale Amtsträger stellen die offizielle Darstellung infrage. Videoaufnahmen zeigen, dass Pretti zuerst mit einem Mobiltelefon sichtbar war und keine gezogene Waffe hielt.
Augenzeugen bestätigen, dass Pretti legal eine Waffe besass, die aber offenbar nicht aktiv eingesetzt wurde. In den Videos ist laut «Reuters» zu sehen, dass ein Agent die Waffe in Besitz hatte, bevor die Schüsse fielen.
Öffentliche Empörung wächst
Der Vorfall hat über Parteigrenzen hinaus Reaktionen ausgelöst. Senatoren beider Parteien fordern laut «Time» eine unabhängige Untersuchung und volle Transparenz bei den Ermittlungen.
Zeitgleich betonen Experten die Notwendigkeit von Deeskalation und Schutz des Rechts auf Protest. Das öffentliche Vertrauen kann nur durch transparente Aufklärung wiederhergestellt werden kann.
Präsident Trump distanzierte sich von früheren Aussagen, die Pretti als «inländischen Terroristen» bezeichneten. Die «Welt» berichtet, dass Trump nun eine umfassende Untersuchung der Umstände ankündigte und gleichzeitig das Tragen von Waffen kritisierte.
Minneapolis-Proteste spitzen sich zu: Trump setzt Einsatzleiter ab
Der Einsatzleiter wurde ersetzt, und Trump führte deeskalierende Gespräche mit lokalen Amtsträgern. Die «South China Morning Post» schreibt, dass diese Massnahmen auch darauf abzielen, politische Spannungen und Proteste einzudämmen.

Der Vorfall hat in Minneapolis Proteste ausgelost und die Debatte über Bundesgewalt und Bürgerschutz verschärft.
Nach dem Vorfall fordern laut «Reuters» lokale Amtsträger wie Gouverneur Tim Walz und Bürgermeister Jacob Frey, die Bundespräsenz zu reduzieren. Sie betonen, dass weitere Eskalationen vermieden werden müssen, um die Spannungen in Minneapolis zu verringern.
















