Trump: Truppenabzug aus Europa von Grönland-Deal abhängig

Keystone-SDA
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USA,

US-Präsident Donald Trump hat einen noch grösseren Truppenabzug aus Europa in Aussicht gestellt und das von einer Vereinbarung zur Zukunft Grönlands abhängig gemacht. «Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Vieles wird von Grönland abhängen», entgegnete er in der Präsidentenmaschine Air Force One auf die Frage, ob er weitere Truppen abziehen werde. «Vielleicht werde ich es tun.»

Donald Trump
US-Präsident Donald Trump. - keystone

Bereits kurz nach seiner Ankunft beim Nato-Gipfel in Ankara hatte Trump erklärt, dass die zum Königreich Dänemark gehörende Insel künftig von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden sollte. Zuvor hatte ein ranghoher US-Beamter klargemacht, dass eine Übernahme Grönlands aus Sicht der USA der einzige Weg sei, um Sicherheitsrisiken rund um die Insel langfristig zu begegnen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen wies die Forderung scharf zurück.

Trump hat schon mehrmals offen mit einer Übernahme der strategisch wichtigen Arktisinsel gedroht – und damit nicht nur den Nato-Partner Dänemark brüskiert, sondern auch Zweifel an der Geschlossenheit der Militärallianz geweckt. Seine Begründung: Das zu Dänemark gehörende Territorium sei sonst nicht vor Russland und China sicher – und damit auch nicht die USA.

Kommentare

User #1370 (nicht angemeldet)

Fairer Deal finde ich hehe. So zeigt sich ob EUropa nur wieder warme Luft verströmt oder es ernst gemeint ist. Verloren haben sie so oder so, würde Europa Truppen senden, würde USA diese Anzahl Truppen abziehen um sie auf Grönland zu stationieren, die europäer würden es nie wagen, falls sie wirklich so dumm sind, verlieren sie nicht nur ihre Truppen, Europa wäre komplett schutzlos. Wäre ein Moment für Russland um Europa den gnadenstoss zu geben hehe. Europa, du hast schon lange verloren!

User #4577 (nicht angemeldet)

Wie immer Trump. Er versucht seine Forderungen mit Drohungen und Erpressungen durchzusetzen. Ist der Gegner aber entschlossen genug (siehe Iran oder Russland), knickt er laufend ein.

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