Trump siegt mit Ken Paxton, scheitert aber an Wahlkreisen
Trump siegt bei der Texas-Vorwahl mit Ken Paxton, erleidet aber eine doppelte Schlappe beim Gerrymandering.

Donald Trump feiert bei den republikanischen Vorwahlen in Texas einen klaren Erfolg mit seinem Wunschkandidaten. Wie der «ORF» berichtet, gewann Ken Paxton die parteiinterne Stichwahl um einen Senatssitz deutlich.
Paxton erhielt laut unabhängigen Berechnungen von Fox News und CNN rund 62 Prozent der Stimmen in der Vorwahl. Er besiegte damit den langjährigen Senator John Cornyn, der Texas seit 2002 in Washington vertritt.
Trump hatte Paxton erst eine Woche vor der Wahl öffentlich als seinen Favoriten ausgerufen. Wie «heute.at» berichtet, legte Paxton in Umfragen daraufhin deutlich zu und setzte sich am Ende klar durch.
Trumps Wunschkandidat: Skandale hielten Paxton nicht zurück
Paxton überstand 2023 ein Amtsenthebungsverfahren, wie «vol.at» berichtet. In diesem wurden ihm Bestechlichkeit und Behinderung der Justiz vorgeworfen.
Bei seiner Siegesfeier dankte er Trump, der ihn nicht habe «fallen lassen». Er nannte dessen Unterstützung «die mächtigste Kraft» für einen Kandidaten.
Wie «vol.at» festhält, ist die Vorwahl in Texas Teil von Trumps Strategie, parteiinterne Gegner aus den eigenen Reihen zu drängen. Zuvor hatten in Kentucky und Louisiana Abgeordnete ihre Vorwahlen verloren, nachdem sie sich gegen den Präsidenten gestellt hatten.
Doppelte Schlappe beim Gerrymandering
Bei seinen Plänen zur Neuordnung von Wahlkreisen kassierte Trump am selben Tag zwei Niederlagen.
In South Carolina blockierten mehrere republikanische Senatoren gemeinsam mit Demokraten eine neue Wahlkreiskarte, berichtet der «ORF».

In Alabama stoppte ein dreiköpfiges Richtergremium einen republikanischen Neuordnungsplan. Das Gericht befand laut «ORF», dieser diskriminiere schwarze Wählerinnen und Wähler, indem er ihre Stimmen auf verschiedene Wahlkreise verteile.
Midterms rücken näher
Bei den landesweiten Zwischenwahlen am 3. November tritt Paxton gegen den demokratischen Kandidaten James Talarico an.
«Vol.at» zufolge gilt der 37-Jährige als einer der Hoffnungsträger der Demokraten.
Texas gilt als traditionell republikanisch – Trump gewann den Bundesstaat 2024 mit fast 14 Punkten Vorsprung. Die Demokraten setzen dennoch darauf, dass Paxtons Affären viele Wählerinnen und Wähler abschrecken könnten.












