Trump sendet dem kranken Papst Wünsche zur Genesung
Trump äussert sich zur Krebserkrankung von Papst Leo XIV. Der US-Präsident wünscht dem Kirchenoberhaupt rasche Besserung.

Nach der Krebsdiagnose von Papst Leo XIV. hat sich US-Präsident Donald Trump mit Genesungswünschen gemeldet. Die Worte fielen am Mittwoch nach einem Wahlkampfauftritt in Bullhead City im Bundesstaat Arizona.
Er wünsche sich, «dass Papst Leo wieder gesund wird», zitiert der «Stern» den US-Präsidenten. Trump fügte an: «Krebs ist immer eine grosse Sache, aber die Prognose scheint gut zu sein.»
Trump wandte sich in seiner Äusserung auch direkt an den Pontifex. Er sagte: «Ich möchte ihm einfach alles Gute wünschen: Werde schnell wieder gesund.»
Papst in Rom operiert
Ärzte der Gemelli-Klinik in Rom haben bei Papst Leo XIV. Lungenkrebs diagnostiziert, berichtet «SRF». Die Untersuchung nach dem Eingriff habe bei dem 71-Jährigen ein sogenanntes Lungenadenokarzinom bestätigt.
Dem Pontifex sei der untere Lappen des rechten Lungenflügels entfernt worden. Danach sei er wie geplant aufgewacht und soll sich etwa eine Woche im Spital erholen.
Am Sonntag hatte Leo auf dem Petersplatz einen Lungenknoten in einem «sehr frühen Stadium» bekannt gemacht. Entdeckt worden sei der Knoten bei einer Routinekontrolle, auf Rat der Ärzte habe er sich zur Operation entschlossen.
Trump kritisierte den Papst mehrfach
Zuvor hatte Trump das Kirchenoberhaupt aus den USA mehrfach kritisiert, schreibt der «Stern». Anlass waren Leos Aussagen zugunsten von Migranten und seine Kritik am rigorosen Vorgehen gegen Einwanderer in den USA.
Trump bezeichnete den Pontifex als «schwach» bei der Kriminalitätsbekämpfung und als «schrecklich» in der Aussenpolitik. Wegen dessen Friedensaufrufen warf er ihm mit Blick auf den Iran Nähe zu einem Land vor, «das eine Atomwaffe will».
Leo reagierte auf Trumps Beschimpfungen laut der «Volksstimme» mit den Worten: «Ich habe keine Angst vor der US-Regierung.» Leo, bürgerlich Robert Francis Prevost, leitet seit Mai 2025 als erster Pontifex aus den USA die Kirche.
Papst plant Reise nach Südamerika
Im November steht für Leo laut der «Volksstimme» eine fast zweiwöchige Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru an.

Am Sonntag ging der Papst laut «SRF» davon aus, dass er die Reise antreten kann.
Wie es mit der Therapie des 71-Jährigen nach der Operation weitergeht, ist bislang offen.
















