Tränengas, kaputte Scheiben: Trump will harte ICE-Razzien

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Der US-Präsident Trump steht trotz Kritik hinter den Razzien gegen Migranten in den USA.

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Die Razzien der Migrationsbehörde ICE sind Teil der verschärften Migrationspolitik der Trump-Regierung. Hier in Portland, Oregon. (Archivbild) - keystone

Nach Kritik an Einsatzkräften bei Razzien gegen Migranten in den USA hat sich Präsident Donald Trump hinter das Vorgehen gestellt. Der Republikaner sagte dem Sender CBS News auf die Frage, ob einige der Razzien zu weit gegangen seien: «Nein. Ich denke, sie sind nicht weit genug gegangen.»

Seit Wochen kursieren Videoaufnahmen von Razzien im Netz. Diese hatten bei Kritikern für Empörung gesorgt. Im TV-Interview mit Trump wurden als Beispiele der Einsatz von Tränengas, eine eingeschlagene Autoscheibe und ein Fall genannt, bei dem eine Frau zu Boden stürzte.

Auf die Nachfrage, ob er mit solchen Taktiken einverstanden sei, sagte Trump: «Ja, weil man die Leute rausbringen muss.» Viele von ihnen seien Mörder, behauptete er.

Kontroverse um ICE-Einsätze

Die Razzien der Migrationsbehörde ICE sind Teil der verschärften Migrationspolitik der Trump-Regierung. Diese spricht mit Blick auf die Razzien von kriminellen Ausländern und Migranten, die sich illegal ohne gültige Papiere in den Vereinigten Staaten aufhielten.

Kritiker werfen der Regierung Willkür vor. ICE-Einsätze in zahlreichen Städten, bei denen Vermummte gegen Migranten vorgingen, hatten Entsetzen ausgelöst. Die Regierung hingegen wirft Kritikern vor, Stimmung gegen die Behörde zu machen und Angriffe auf die Einsatzkräfte zu provozieren.

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