Nikki Haley

    «Swatting»: Nikki Haley erhielt ungewollte Polizei-Besuche

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    USA,

    Die Republikanerin Nikki Haley wurde kürzlich Opfer von «Swatting»-Anrufen. Dabei ist ein beunruhigender Anstieg solcher Angiffe zu erkennen.

    Nikki Haley
    Nikki Haley wurde mehrmals Opfer von «Swatting»-Anrufen. - Gerald Herbert/AP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nikki Haley wurde über Neujahr zweimal Opfer von «Swatting»-Anrufen.
    • Dabei werden mit vorgetäuschten Notfällen Polizeieinsätze ausgelöst.
    • Immer mehr Prominente werden auf diese Weise von Gegnern schikaniert.

    Ein unschöner Jahreswechsel für Republikanerin Nikki Haley (52): Ende Dezember kam es in ihrem Haus in South Carolina zu einem vorgetäuschten Notfall. Denn plötzlich standen Sicherheitskräfte unerwartet vor ihrer Tür.

    Ein Mann hätte behauptet, in ihrem Haus eine Frau erschossen zu haben und sich selbst verletzen zu wollen. «Reuters» zufolge sollen diese Informationen aus Unterlagen der Wohngemeinde stammen. Haleys Kampagnenteam gab bisher kein offizielles Statement zu diesem Geschehnis ab.

    Nikki Haley
    Nikki Haley bei einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa. - Charlie Neibergall/AP/dpa

    Bereits zwei Tage nach diesem Vorfall ging erneut ein Anruf bei der Polizei ein. Dabei erklärte eine Person, die sich als «Rose» ausgab, dass Haleys Tochter in einer Blutlache liege. Zudem würde die 52-Jährige drohen, sich selbst zu erschiessen.

    Durch eine anschliessende Kontrolle des Charleston-County-Sheriff-Büros konnte keine Notlage vor Ort festgestellt werden. Auch hier wurde die Gegnerin Trumps Opfer des sogenannten «Swattings».

    «Swatting»: Ein gefährlicher Trend

    Beim «Swatting» wird versucht, mit vorgetäuschten Notfällen Polizeieinsätze auszulösen. So soll bei ausgesuchten Opfern Unruhe gestiftet und deren Psyche belastet werden. Der Name leitet sich von «Swat» (Special Weapons and Tactics) ab, einem Sammelbegriff für taktische Spezialeinheiten der US-Polizeibehörden.

    Nikki Haley
    Gegner versuchen vermehrt, Prominente durch ungewollte Polizeibesuche zu belästigen. (Archivbild) - Peter Kneffel/dpa

    Experten sprechen von einer Form der Einschüchterung, welche vermehrt bei Prominenten angewandt wird. Im Rahmen des US-Präsidentschaftswahlkampfs kam es in den vergangenen Monaten häufiger zu solchen Übergriffen.

    Nikki Haley gilt aktuell als letzte Konkurrentin von Donald Trump im Kampf um die US-Präsidentschaftswahlen 2024.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    2 Interaktionen
    «Knallharte Frau»
    trump nikki haley
    15 Interaktionen
    Trump gegen Haley
    12 Interaktionen
    Nikki Haley

    MEHR IN NEWS

    micasa
    4 Interaktionen
    Neuer Eigentümer
    Anthropic
    2 Interaktionen
    San Francisco

    MEHR NIKKI HALEY

    Nikki Haley
    3 Interaktionen
    Wahlkampf
    18 Interaktionen
    Nikki Haley
    Nikki Haley
    66 Interaktionen
    Biden wirbt um Wähler
    Donald Trump
    155 Interaktionen
    Super Tuesday

    MEHR AUS USA

    stevens
    7 Interaktionen
    Washington
    Krypto
    8 Interaktionen
    Krypto
    Gold
    8 Interaktionen
    Verluste