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    Steinmeier würdigt Henry Kissinger zum 100. Geburtstag

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    Deutschland,

    Der ehemalige US-Aussenminister, Henry Kissinger, wird heute 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass würdigte ihn der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

    Henry Kissinger
    Der ehemalige US-Aussenminister Henry Kissinger. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Steinmeier würdigt Henry Kissinger zum 100. Geburtstag.
    • Der ehemaligen US-Aussenminister prägte die Nachkriegsordnung der Welt.
    • Kissinger und seine Familie flohen 1938 vor den Nazis in die USA.

    Anlässlich des 100. Geburtstags von Henry Kissinger hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das politische Wirken des ehemaligen US-Aussenministers gewürdigt. Der Deutschamerikaner, der am 27. Mai 1923 in Fürth geboren wurde, habe die Nachkriegsordnung der Welt entscheidend geprägt.

    «Sie meisterten schwierige politische Herausforderungen. Und haben für Ihre Leistungen sowie Ihre bemerkenswerte Karriere in der internationalen Diplomatie auf der Welt viele Bewunderer.» Das schrieb Steinmeier mit Blick auf Kissingers Geburtstag am heutigen Samstag.

    «Die Wiederaufnahme Deutschlands in die internationale Gemeinschaft und das Zusammenwachsen Europas, die wir auch Ihrem Wirken verdanken, ermöglichten auch die Deutsche Einheit. Den grössten Glücksmoment unserer Geschichte.» Das betonte der Bundespräsident in einer Mitteilung am Freitag.

    Henry Kissinger floh als Jugendlicher in die USA

    Der frühere US-Diplomat habe sich auch für gemeinsame Werte und die Stärkung der transatlantischen Beziehungen eingesetzt. «Möge dieses besondere Jubiläum für Sie ein unvergessliches Ereignis sein, das von Liebe, Freude, und Glück erfüllt ist.» So gratulierte ihm Steinmeier.

    Geboren wurde Kissinger als Heinz Alfred Kissinger im bayerischen Fürth als Sohn eines deutsch-jüdischen Ehepaares. 1938 floh die Familie vor den Nazis in die USA. Kissinger wuchs dann in New York auf.

    1969 holte ihn der republikanische Präsident Richard Nixon als Sicherheitsberater ins Weisse Haus. Später wurde er Aussenminister. Die politische Bühne verliess er dann nach dem Amtsantritt des demokratischen Präsidenten Jimmy Carter 1977.

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