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    SpaceX: Elon Musk plant künstliche Schwerkraft auf Marsmission

    Redaktion
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    USA,

    SpaceX will scheinbar auf dem Flug zum Mars durch eine Rotation Schwerkraft erzeugen – das behauptet zumindest Elon Musk.

    spacex starship mars schwerkraft
    Elon Musk behauptet: Auf der Starship von SpaceX soll es auf dem Weg zum Mars eine gewisse Menge von Schwerkraft geben. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die fehlende Schwerkraft im Weltraum stellt ein Gesundheitsrisiko für Astronauten dar.
    • Deswegen will SpaceX laut Elon Musk Gravitation künstlich produzieren.
    • Doch Experten halten dies für ein Unterfangen, für das es noch keine Lösungen gibt.

    Der Unternehmer Elon Musk hat eine neue Überraschung parat: Sein Raumfahrzeug Starship SpaceX soll auf dem Weg zum Mars durch Rotation künstliche Gravitation erzeugen. Diese Ankündigung des SpaceX-CEO lässt jedoch Experten zweifeln.

    Musk äusserte sich während einer Diskussion auf seiner Plattform X zur geplanten Marsmission seines Unternehmens. Er versprach, dass es an Bord der Starship zumindest ein Minimum an Schwerkraft geben wird. Diese soll durch eine Drehbewegung des Raumschiffs um seine eigene Achse erzeugt werden.

    Allerdings blieb der CEO schuldig zu erklären, wie sein Team die Herausforderungen der künstlichen Gravitation bewältigen will. Dies lässt Raum für Spekulationen und Zweifel an der Umsetzbarkeit seiner Pläne.

    Musk gibt auf Twitter an

    Die Aussage von Musk war eine Antwort auf einen Tweet von John Carmack, dem Gründer von ID Software. Carmack merkte an, dass über Spin-Gravitation schon lange diskutiert wird – allerdings ohne greifbare Ergebnisse. Er schlug scherzhaft vor, dass SpaceX es mit einer Dragon-Kapsel, einem Gegengewicht und einem Kabel versuchen sollte.

    spacex gravitation mars
    Auf X erklärt Elon Musk, dass das Starship von SpaceX auf seinem Weg zum Mars einen kleinen Spin haben wird. - x/@elonmusk

    Daraufhin antwortete Musk: «Die Starship wird auf dem Weg zum Mars eine kleine Drehung haben. Selbst ein winziger Gravitationsvektor ist besser als keiner.»

    Die Abwesenheit von Schwerkraft bei längeren Weltraumreisen stellt tatsächlich ein ernstes Problem dar. Studien haben gezeigt, dass längere Aufenthalte in der Schwerelosigkeit erhebliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben können, wie «t3n» berichtet. So wird das Immunsystem verändert, die Knochendichte verringert und sogar der Augapfel verformt.

    Künstliche Gravitation: Eine echte Herausforderung für SpaceX?

    Obwohl das Prinzip eines sich drehenden Raumschiffs einfach erscheint, bringt es einige technische Herausforderungen mit sich. So berichtete beispielsweise das Magazin «Wired», dass das Raumschiff sehr gross sein müsste, um durch Fliehkraft eine Gravitation zu simulieren.

    Es bleibt also fraglich, wie viel konkrete Planung hinter Musks Ankündigung steckt.

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