New Yorks Mamdani: Charles sollte Kronjuwelen an Indien zurückgeben
New Yorks Bürgermeister will König Charles die Rückgabe des Koh-i-Noor-Diamanten an Indien vorschlagen.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani will dem britischen König Charles III. die Rückgabe des Koh-i-Noor-Diamanten an Indien empfehlen, berichtet «Spiegel». Der Diamant gilt als eines der bekanntesten Stücke der britischen Kronjuwelen.
Mamdani sagte demnach vor einem Treffen mit dem König, er würde Charles zur Rückgabe auffordern. Laut «n-tv» geschah die Äusserung am Denkmal für die Opfer der Anschläge vom 11. September.

Der Koh-i-Noor ist seit Jahrzehnten ein Symbol kolonialer Aneignung. Laut «Welt» forderte Indien die Rückgabe des Steins schon früher, unter anderem unter Königin Elizabeth II.
Indien fordert Kronjuwelen zurück
Der Diamant zählt laut «Welt» mit 109 Karat zu den berühmtesten Stücken des Windsor-Kronschmucks. Er gelangte im 19. Jahrhundert in britischen Besitz und wurde später in einer Krone getragen.
Der Streit um das Schmuckstück ist nicht neu. Schon 2015 wollten indische Prominente und Geschäftsleute den Stein zurückholen, wie «ORF» berichtete.

Damals verwiesen die Initiatoren auf mögliche rechtliche Schritte in London und Den Haag. Der Fall zeigte früh, wie emotional die Frage nach kolonialer Herkunft in Indien bleibt.
Symbolpolitik beim Staatsbesuch
Mamdani verband die Forderung mit dem Staatsbesuch von Charles in New York. Laut «n-tv» blieb zunächst offen, ob er das Thema im direkten Gespräch tatsächlich ansprach.
Der Koh-i-Noor ist weiterhin Teil der britischen Kronjuwelen und gehört zur Krone. Forderungen nach einer Rückgabe an Indien kommen von Politikern, eine offizielle britische Stellungnahme wird nicht berichtet.












